Die Klima-Ungerechtigkeit

Die Klima-Ungerechtigkeit

Falls die Weltgemeinschaft die vom Pariser Abkommen angestrebte Beschränkung der Erwärmung auf 1,5 °C verfehlt, ist in vielen Regionen der Welt mit erheblich verstärkten Klimafolgen für Mensch und Natur zu rechnen.

Die Nationen, die den größten Beitrag zur Erderwärmung geleistet haben, sind am wenigsten unmittelbar betroffen. Die krassesten Auswirkungen des Klimawandels sind in den Ländern rund um den Äquator zu erwarten, die am wenigsten zum Klimawandel beigetragen haben.

Klima-Ungerechtigkeit

Quelle: Scientists for Future; Links: Anteil an kumulativen CO2-Emissionen (USA > 25 %, China > 10 %, Russland, Deutschland > 5 %, UK, Indien, Japan > 2,5 %) Rechts: Gebiete in rot, die bis 2100 unbewohnbar werden (da kein Schwitzen mehr möglich) bei RCP 8.5-Szenario (“business as usual”) (Hinweis GM: Das rechte Chart ist eines der Szenarien bei weiterem Temperaturanstieg aufgrund unzureichender Maßnahmen. Hier geht es nicht um die Richtigkeit der absoluten Zahl, sondern um die Tatsache, dass diejenigen am meisten betroffen sein werden, die am wenigsten zur Verursachung des Klimawandels beigetragen haben.)

CREDITS: © Benedikt Nickel und Julia Steinberger, CC-BY-SA 4.0 Links: © Our World in Data, CC BY-SA 4.0, Rechts: after Mora et al 2017, code under Apache 2.0 license SOURCE: Links: Daten von Global Carbon Project und Carbon Dioxide Information Analysis Center, Rechts: Uni Hawaii Simulation RCI 8.5, 2100, https://maps.esri.com/globalriskofdeadlyheat/# vom 09.09.2019, under Apache 2.0 licence (https://github.com/richiecarmichael/Esri-Deadly-Heatwaves/blob/master/LICENSE)

Our World in Data hat eine anschauliche Übersicht über die negative Korrelation von Einkommen und CO2-Emissionen entwickelt: