Smart Grid – Stromnetze für erneuerbare Energien
Um erneuerbare Energien optimal verfügbar zu machen, müssen folgende Probleme berücksichtigt werden: a) Erneuerbare Energien schwanken in der Produktion unvorhersehbar und haben b) eine geringere Energiedichte im Vergleich mit herkömmlicher Energieerzeugung. Und c) geht beim Transport von Energie über große Strecken Energie verloren. Die Lösung sind Smart Grids: eine komplexe und intelligente Vernetzung zahlloser Kleinkraftwerke, die via Internet zu einem „virtuellen Kraftwerk“ zusammengeschaltet werden, das die Steuerung der Produktion und die Verteilung der Energie übernimmt. Die Haushalte sind über Smart Meter an das Netz angeschlossen. Damit das funktioniert, müssen jedoch Lastspitzen vermieden werden. Dies kann z.B. durch (Uhr)zeitabhängige Stromtarife erreicht werden. Bei Überproduktion könnten u.a. E-Autos Energie speichern. Aber: Die Technik ist noch nicht ausgereift – in Großstädten würde ein Smart Grid heute noch nicht funktionieren. Mehr über diese Technologie erfährst Du bei Reset.org: Smart Grid – Die Hoffnung der Energiewende?
Wie notwendig ein resilienteres Stromnetz ist, zeigt übrigens der Thriller „Blackout“ von Marc Elsberg. Spannend.