Alternative Wege der CO2-Bepreisung

Alternative Wege der CO2-Bepreisung

Mein Favorit ist klar: Hohe CO2-Steuer, bezogen auf die gesamte Produktionskette – und vollständige Rückverteilung der daraus gewonnenen Einnahmen pro Kopf.

Aber es ist natürlich – wie immer – kompliziert. Wie funktioniert die CO2-Bepreisung? Wie wirkt sie, welche Erfahrungen gibt es? Hier findest Du vertiefende Informationen:

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Die “Wirtschaftsweisen” sprechen sich in ihrem Gutachten für eine CO2-Bepreisung als marktwirtschaftliches Instrument zur Reduktion von Treibhausgasen aus.

„Ein wesentlicher Grund dafür, dass Klimaschutz nur unzureichend umgesetzt wird, ist, dass Treibhausgase keinen angemessenen Preis haben. Nun wird in Deutschland daher kontrovers diskutiert, wie CO2-Emissionen einen höheren Preis bekommen können. Dabei werden eine CO2-Steuer, eine Erweiterung des europäischen Emissionshandels oder Mischformen und Varianten dieser Instrumente erwogen.“ (Quelle: SfF)

Wirksamkeit und Ausgestaltung

Verteilungskonflikte und Gerechtigkeit

(5) Warum ist es gerecht, dass ein CO2-Preis die Verursacher trifft? Kurze Antwort; ausführliche Antwort; Mythos und Realität

(7) Führt ein nationaler CO2-Preis zu einer Verschiebung der Emissionen in andere Länder? Kurze Antwort; ausführliche Antwort

Weitergehende Maßnahmen

Weitere Hintergrundinfos zum Thema CO2-Bepreisung

Wer es ganz wissenschaftlich will: Hier das MCC-PIK-Papier „Optionen für eine CO2-Preisreform„

Informationen zum EU-Emissionshandel (EU-ETS = European Union Emission Trading Scheme), der derzeit (Sep 2019) etwa 5% der EU Emissionen einschließt: https://bit.ly/2Kdo1ip

  • Preisentwicklung der EU-Emissionszertifikate (Abb. ES.1): Trends and projections in the EU ETS in 2018The EU Emissions Trading System in numbers
  • Durch den lange zu niedrigen Preis “hat der EU-ETS seine Funktion (…) weitgehend verloren” – sagt das Bundesumweltamt in seiner Broschüre „Klimaschutzziele: Die Reform des europäischen Emissionshandels im Kontext der mittel- und langfristigen Klimaschutzziele der Europäischen Union“
  • Infolge wenig ambitionierter Caps, krisenbedingter Produktions- und Emissionsrückgänge und der umfangreichen Nutzung von internationalen Projektgutschriften hat sich seit 2008 eine große Menge überschüssiger Emissionsberechtigungen im EU-ETS angesammelt. Diese Überschüsse haben wesentlich zu dem zwischen 2011 und 2017 beobachtbaren Preisverfall für Emissionsberechtigungen beigetragen. Seit Mitte 2017 sind die Preise wieder deutlich gestiegen. Mitte 2019 lag der Preis bei rund 28 Euro. (Umweltbundesamt, Der Europäische Emissionshandel)
  • Aktueller Preis pro Tonne CO2: European Emission Allowances (EUA) https://bit.ly/2kfEETq

Energiepolitik auf www.Sonnenseite.com

Die Sonnenseite bietet laufend aktualisierte Informationen zur Energiepolitik.

Ebenfalls empfehlenswert: https://energiewende.eu/category/politik/