Wenn Klimaforscher die Welt regieren würden

Wenn Klimaforscher die Welt regieren würden

Wenn Klimaforscher die Welt regieren würden – Autos abschaffen, Wald aufforsten, vegetarisches Essen – was muss der Mensch sofort tun, um die Erderwärmung zu stoppen? Neun führende Forscher antworten auf ZEIT ONLINE:

Klimaziele 2030: Wege zu einer nachhaltigen Reduktion der CO2-Emissionen. Stellungnahme der Leopoldina – Nationale Akademie der Wissenschaften im Juli 2019

Die Zeit berichtet: „Die Gutachter der Leopoldina fordern einen „einheitlichen und sektorübergreifenden Preis für Treibhausgasemissionen“. … Die Einnahmen, fordern sie, müssen transparent in die Klimapolitik reinvestiert werden. Als sozialer Ausgleich in Form einer Klima-Dividende. Als Puffer, um die Kosten des Klimaschutzes (etwa die Strompreise!) abzufedern. Schließlich und zentral aber als Investitions- und Innovationsprogramm. Und wer zahlt? Vor allem die Wohlhabenden. Sie haben den nachweislich größeren ökologischen Fußabdruck.“

Quelle: Die Zeit, 25.7.2019, Der Weckruf. Mit überraschender Schärfe geißeln Forscher der Leopoldina die Versäumnisse der Umweltpolitik.

Sondergutachten des Sachverständigenrats

Ergänzend zur Stellungnahme der Leopoldina ist das Sondergutachten des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung interessant, auch wenn wir der Argumentation nicht folgen, weil sie immer noch völlig systemimmanent angelegt ist. Ein echter Paradigmenwechsel im Sinne einer Abkehr der bisherigen Vorstellungen von Wachstum und Wohlstand fehlt. Dennoch gibt es viele interessante Analysen und Hintergrundinformationen. Hier findest Du die Kurzfassung, hier die vollständige Version des Sondergutachtens und hier die Optionen für eine CO2-Preisreform.