Von der Werbungs-motivierten Datensammlung über die Überwachung zur Manipulation
Digitalisierung prägt unser Leben
„Dementsprechend schauen Menschen in Deutschland im Schnitt alle 10 bis 15 Minuten auf ihr Smartphone – also 60 bis 90 Mal pro Tag.“ Fast drei Viertel der Menschen weltweit sind heute online. 2,2 Milliarden Menschen haben aber noch keinen Zugang zum Internet – vor allem in Ländern mit niedrigem Einkommen, und häufiger Frauen als Männer. (ITU 2025)
https://aufkostenanderer.org/portfolio/digitalisierung/
Auf dieser Webseite findest Du eine gute Zusammenfassung zu den Problemen der Digitalisierung.
Wie viele Menschen sind heute online?
Das hat sich stark verändert. Laut der Internationalen Fernmeldeunion (ITU) sind 2025 fast drei Viertel der Menschen online. Trotzdem sind 2,2 Milliarden Menschen noch offline – vor allem in armen Ländern.
Auch das Beispiel Skype ist überholt: Microsoft hat Skype am 5. Mai 2025 eingestellt und verweist auf Teams.
Das Datensammeln der Internetkonzerne: harmlos oder gefährlich?
Die Gewinne der Internetkonzerne beruhen zu einem Großteil darauf, dass sie rasant wachsende Datenmengen sammeln und darin in großem Stil nach wertvollen Informationen schürfen‹ Data-Mining beschreibt die systematische, statistische Analyse von großen, bereits vorhanden Datenmengen beziehungsweise Massendaten (›Big Data‹). Ziel dieser Methode ist es, – gerade auch ökonomisch verwertbares – Wissen zu produzieren und/oder künftige Entwicklungen zu prognostizieren. Um sie gewinnbringend verwerten zu können, müssen sie allerdings künstliche Knappheit herstellen, also den Zugang zu Informationen, Software oder ganz allgemein zu Nutzungsmöglichkeiten digitaler Technologie einschränken. Die Dienste von Facebook, Google oder Amazon sind dem Anschein nach zwar gratis, doch lassen die Unternehmen die Nutzer mit ihren Daten ›bezahlen‹, die sie dann gewinnbringend weiterverwenden – etwa für die Vermarktung eigener Produkte oder durch den Verkauf an interessierte Dritte. … Werbeanzeigen (lassen sich) durch die Auswertung großer Datenmengen immer besser auf bestimmte Zielgruppen zuschneiden. Internetwerbung ist deshalb sehr attraktiv. … (Auch) Versicherungen zum Beispiel kaufen gerne sensible Daten aus mobilen Endgeräten wie Smartphones oder Fitness-Trackern, um ihre Risiken und damit Kosten zu minimieren. Quelle: https://aufkostenanderer.org/wp-content/uploads/2017/06/3-digitalisierung.pdf
Aber die tun doch nichts? Dann schaut mal in die Videos…
Die ZEIT: „Wir müssen einen digitalen Totalitarismus verhindern“
„Die Digitalisierung gefährdet Menschenrechte, spaltet Gesellschaften und zerstört die Erde, kritisiert der Nachhaltigkeitsexperte Dirk Messner. Doch es ginge anders.“
Die ZEIT: Die neue Logik der Seele„Kai Strittmatter beobachtet, wie China eine digitale Diktatur aufbaut – und Shoshana Zuboff untersucht den westlichen Überwachungskapitalismus.“
Die ZEIT: War’s das mit der Privatsphäre?„Wer Autos unheimlich findet, die Straßen fotografieren, muss tapfer sein: Wir leben unter einem Schwarm aus privaten Überwachungssatelliten und ihre Zahl wächst rasant.“
„Zustimmen oder bezahlen“: Warum Meta zahlen musste
Genau das hat die EU 2025 beanstandet. Meta ließ Nutzer/innen von Facebook und Instagram nur zwischen zwei Wegen wählen: Daten für personalisierte Werbung freigeben – oder eine Gebühr zahlen.
Nach dem Gesetz über digitale Märkte (DMA) muss es aber eine gleichwertige Variante geben, die weniger Daten nutzt. Darum verhängte die EU-Kommission am 23. April 2025 eine Strafe von 200 Millionen Euro. Das ist ein Beispiel dafür, dass Politik das Geschäftsmodell der Datensammler begrenzen kann.
Quellen: Noerr
Storm-1516: KI-Fälschungen im Bundestagswahlkampf 2025
Vor der Bundestagswahl 2025 deckte CORRECTIV eine russische Kampagne auf. Sie verbreitete gefälschte Videos und Artikel über Politiker/innen, etwa über Robert Habeck. Die Inhalte erschienen auf über hundert deutschsprachigen Schein-Nachrichtenseiten.
Neu ist: Viele Texte wurden mit KI-Sprachmodellen umgeschrieben. So lassen sich Fälschungen schnell und billig herstellen. Prorussische Influencer/innen sorgten dann für Reichweite.




