Verschwörungserzählungen: Auf einen Blick

Auf einen Blick

Kurz zusammengefasst, Stand November 2026:

  • Verschwörungsglaube ist kein Randthema: Laut Mitte-Studie 2024/25 fehlt 18,2 Prozent der Menschen in Deutschland das Vertrauen in demokratische Wahlen – dreimal so viele wie vier Jahre zuvor.
  • Wer Verschwörungserzählungen glaubt, vertraut staatlichen Institutionen deutlich weniger. Das zeigen Studien aus der Corona-Zeit.
  • Die Verschwörungsmentalität ist laut Leipziger Autoritarismus-Studie 2024 nicht mehr so hoch wie 2020, im Westen aber weiter häufiger als im Osten.
  • KI macht Desinformation billiger: Bei der Bundestagswahl 2025 nutzte eine russische Kampagne Sprachmodelle für Fälschungen.
  • Im Gespräch mit Angehörigen hilft kein Spott: Erst informieren, unter vier Augen reden, Fragen stellen – und bei Gefahr Hilfe holen.
  • Echte Machtprobleme sind belegbar – Gerichte und Behörden haben 2024–2026 Marktmachtmissbrauch durch Google und Amazon festgestellt.

Quellen: Friedrich-Ebert-Stiftung · FES · Heinrich-Böll-Stiftung · CORRECTIV · Bundesregierung · Bundeskartellamt

Schwarz sind die Texte von Gottfried Müller. Blau sind Ergänzungen und Aktualisierungen, die mit KI recherchiert und mit Quellen belegt sind (Stand November 2026).