Dein ökologischer Fußabdruck

Dein ökologischer Fußabdruck

Wenn Du es genau wissen willst, kannst Du natürlich auch Deinen persönlichen ökologischen Fußabdruck ermitteln. Dabei helfen Dir folgende Links:

Ein guter Tag hat 100 Punkte. Ein Weg, das eigene Handeln nachhaltiger zu gestalten.

Erläuterungen zur Berechnung des CO2-Fußabdrucks bei utopia im Unterschied zum ökologischen Fußabdruck

Der ökologische Fußabdruck von Brot für die Welt

Der CO2-Rechner des Umweltbundesamtes

CO2-Rechner von Greenpeace

Fußabdruck und Handabdruck

Den persönlichen CO2-Fußabdruck hat der Ölkonzern BP in einer Werbekampagne bekannt gemacht. Er bleibt nützlich, braucht aber eine Ergänzung:

  • BP startete um 2004 mit der Agentur Ogilvy einen Online-Rechner für den persönlichen Fußabdruck; schon 2004 nutzten ihn 278.000 Menschen. (DeSmog)
  • Der Klimaforscher Michael Mann warnt davor, Verantwortung nur auf Einzelne zu schieben, sagt aber auch: Persönliches Handeln ist wichtig. (Salon)
  • Der Handabdruck von Germanwatch misst, was Du an Strukturen änderst – in Betrieb, Schule, Verein oder Gemeinde. Ein Test hilft beim Einstieg. (Germanwatch)
  • Den eigenen Fußabdruck kannst Du mit dem CO2-Rechner des Umweltbundesamts berechnen. (Umweltbundesamt)
Kinder und Klima: eine umstrittene Zahl

Eine viel zitierte Studie von Wynes und Nicholas (2017) rechnet einem Kind rund 58,6 Tonnen CO2 pro Jahr zu. Andere Forscher/innen kritisieren das: Die Zahl rechnet die Emissionen aller Nachkommen der Eltern zu und setzt voraus, dass sich die Gesellschaft nicht ändert. Die Empfehlung sei ohne Einordnung ihres umstrittenen Charakters gegeben worden.

Unumstritten sind die anderen Hebel derselben Studie: ohne Auto leben (2,4 t), einen Transatlantikflug weniger (1,6 t), pflanzliche Ernährung (0,8 t).

Quellen: Wynes & Nicholas 2017, Environmental Research Le · Pedersen & Lam 2018