Überfischung der Meere

DESCRIPTION: Globaler Trend der Fischbestände im Zeitraum von 1975 bis 2015. Die Menge der überfischten Bestände nimmt zu, während unterfischte Bestände sich einem Minimum annähern (<10%). SOURCE: The State of World Fisheries and Aquaculture 2018, FAO https://www.fao.org/3/i9540en/I9540EN.pdf, Fig. 14, p. 56
https://www.planet-wissen.de/natur/meer/ueberfischung_der_meere/
„Innerhalb der vergangenen 60 Jahre hat sich die Menge des gefangenen Fisches vervielfacht – von 12,8 Millionen Tonnen im Jahr 1950 auf etwa 80 Millionen Tonnen pro Jahr seit der Jahrtausendwende.
Die Folge: Der Bestand der großen Speise- und Raubfische wie Thunfisch, Schwertfisch und Hai ist um 90 Prozent zurückgegangen. Gerade die für die Fortpflanzung so wichtigen Altfische, die durch ihre Größe viele Nachkommen zeugen könnten, fehlen.
Nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation gelten mehr als die Hälfte aller Fischbestände als bis an die biologische Grenze befischt. Weitere 30 Prozent sind bereits völlig erschöpft. In den europäischen Fanggebieten ist die Situation noch dramatischer: Im Mittelmeer gelten beispielsweise 93 Prozent der Bestände als überfischt (Stand: 2015).„
https://reset.org/ueberfischung-der-meere/
„Etwa 30 Prozent der kommerziell genutzten Fischbestände gelten als überfischt, 60 Prozent der Fischbestände sind maximal befischt. Nur 10 Prozent der globalen Fischbestände sind noch nicht an der Belastungsgrenze befischt. Das geht aus dem Bericht über den Zustand der Weltfischbestände und der Aquakultur der Welternährungsorganisation der Vereinten Nationen (FAO) hervor. Sollte sich an dieser Situation nichts ändern, werden die meisten Fischbestände in den Ozeanen laut Prognose des UN-Umweltprogramms UNEP bis zum Jahr 2050 kollabiert sein – ein kommerzieller Fischfang wäre damit nicht mehr möglich.“