Die Überfischung der Meere
Dieser Abschnitt ist erst im Entstehen. Für den Anfang:
Der WWF hat zusammen mit EjF das Fish Forward Projekt gegründet. Die folgenden Abschnitte sind der Webseite des Projekts entnommen:
Arten und Lebensräume in Gefahr
Jahrhunderte lang wurden die Ozeane als unerschöpfliche Quelle von Fischen und Meeresfrüchten gesehen. Heute wissen wir, dass knapp 60 Prozent der Fischbestände bis an nachhaltige Grenzen befischt und rund 33 Prozent überfischt sind.
Ganze Arten wie der Pazifische Rote Thun sind am Rande des Zusammenbruchs und auf dem geringsten Bestandsniveau aller Zeiten. Zerstörerische Fangpraktiken schädigen Lebensräume, Meeresökosysteme, ihre Vielfalt und Produktivität und bedrohen die Lebensgrundlage küstennaher Gemeinschaften. Aufgrund der Überfischung und Zerstörung von Lebensräumen haben Fischbestände keine Zeit und immer weniger Platz, um sich zu erholen.
Beifang tötet
Als Beifang bezeichnet man ungewollt gefangene Meerestiere, die neben der Zielfischart in den Netzen landen. Oft wird Beifang verletzt oder tot zurück ins Meer geworfen. Es wird geschätzt, dass Beifang 40 Prozent der weltweiten Gesamtfangmenge ausmacht. [4] Häufig sind Arten wie Wale, Delphine und Schildkröten davon betroffen. Es ist ein sinnloser Tod und ein enormes Problem. Nachhaltige Fangmethoden können Beifang drastisch reduzieren.
Schädliche Aquakultur
Nicht-nachhaltige Aquakultur hat viele negative Auswirkungen. In einigen Küstenregionen werden Mangrovenwälder – ein wichtiger Laichplatz und die Kinderstube für viele Arten – zerstört, um Fischfarmen zu errichten. Nicht-nachhaltige Aquakultur kann auch zur Überfischung beitragen. Bedeutende Mengen gefangenen Wildfischs werden verwendet, um Zuchtfische zu füttern. Dies erhöht den Druck auf Fischbestände anstatt ihn zu verringern. Nachhaltige Aquakultur hingegen hilft dabei, diesen Druck zu reduzieren und natürliche Lebensräume zu erhalten.
Gesunde Ozeane nützen den Menschen
Die stetig wachsende Weltbevölkerung, rasante Entwicklung von Küstengebieten, schwaches Fischereimanagement, boomende Aquakultur und mangelndes Wissen über den wirtschaftlichen Wert der Meeresressourcen für die küstennahe Bevölkerung haben zu Problemen für die Meeresumwelt und die von ihr abhängigen Menschen geführt.
Gesunde Meere und Fischbestände sind für den Lebensunterhalt von Küstengemeinden und Kleinfischereien von entscheidender Bedeutung. Millionen von Menschen hängen von der Fischerei als Nahrungs- und Einkommensquelle ab. Leere Meere bedeuten leere Mägen und leere Taschen. Der Konsum von nachhaltigem Fisch hilft daher Meeren und Menschen.
Der einfachste Ansatz für das eigene Handeln: Verzichte auf Fisch (die meisten Fischarten sind überfischt und Fischzucht ist überwiegend nicht ökologisch).
Wenn Du Fisch kaufst: „Kaufe günstigen Fisch mit Schwanz und Kopf, am besten an der Fischtheke.“ Hinweise zum Schutz von Fischbeständen findest Du bei Reset.org und beim WWF-Fischratgeber.
Was spricht gegen die genannten Informationen und Fakten?
Wenn Du belegbare Informationen hast, die den hier dargestellten widersprechen oder diese ergänzen, sende uns bitte eine E-Mail, möglichst mit entsprechenden Links und Belegen dazu. Wir prüfen Deine Informationen im Rahmen unserer Möglichkeiten und werden sie veröffentlichen, wenn wir die Evidenz nachvollziehen können.