Klima · Was sollen wir tun?
Klimawandel: was wir wissen und was wir tun können
Erst die Fakten mit Belegen, dann die Gründe, warum wir trotzdem so wenig tun, dann die Lösungen – und wo Du mitmachen kannst.
- 1,44 °Cwärmer als vor der Industrialisierung (Jahr 2025)
- 426,8 ppmCO2 in der Luft 2025, so viel wie seit mindestens 2 Millionen Jahren nicht
- ≈ 3 Jahrereicht das CO2-Budget für 1,5 °C bei heutigem Ausstoß (ab Anfang 2025)
- 2,6 °CErwärmung bis 2100 mit der heute umgesetzten Politik
- Quellen: WMO · WMO-Treibhausgasbulletin · Forster u. a. 2025 · Climate Action Tracker
Inhalt
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Wir sind die letzte Generation, die eine Klimakatastrophe verhindern kann.
Wir haben hier sehr viele Informationen zusammengeführt. Zum Einstieg in das Thema eignet sich eines der VIDEOS zum Klimawandel, z.B. der Vortrag von Greta Thunberg oder eine Erklärung der Grundlagen von Harald Lesch.
Wenn Du eine erste Orientierung im Fakten-Dschungel und einen Überblick der Handlungsmöglichkeiten suchst, dann bist Du hier perfekt richtig. Wenn Dir Fakten und Handlungsmöglichkeiten schon klar sind und Du eine Community für klimafreundliches Handeln suchst, kannst Du (je nach Temperament) z.B. auch direkt auf die Webseite des Climate Culture Lab oder zu Extinction Rebellion gehen. Aktuelle journalistische Berichte zum Stand der Klimaforschung findest Du bei Klimareporter.de/Klimaforschung. Die fundierteste Seite zum Stand der Wissenschaft (für Nicht-Klimaforscher) findest Du direkt bei Scientists4Future.
Schritt 1 · Was ist der Fall?
Kernfakten zum Klimawandel
Acht Aussagen zum Klimawandel, die gut belegt sind, jeweils mit der Quelle. Wer tiefer einsteigen will, findet unten unter „Vertiefen“ die Fachberichte und Originalarbeiten.
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Kernfakten mit Belegen (Stand November 2026)
- Es ist so warm wie nie seit Beginn der Messungen. 2025 lag die globale Mitteltemperatur rund 1,44 °C über dem vorindustriellen Niveau (1850–1900). Die elf Jahre 2015 bis 2025 sind die elf wärmsten seit Beginn der Aufzeichnungen.
- Der Mensch ist die Ursache. Der Weltklimarat stellt fest: Es ist eindeutig, dass der Einfluss des Menschen Atmosphäre, Ozean und Land erwärmt hat. In der Fachliteratur liegt die Zustimmung dazu bei über 99 %.
- So viel CO2 wie seit Millionen Jahren nicht. 2025 enthielt die Luft im Mittel 426,8 ppm CO2, rund 50 % mehr als vor der Industrialisierung. Ein so hoher Wert ist seit mindestens zwei Millionen Jahren nicht vorgekommen.
- Das Meer steigt immer schneller. Von 2012 bis 2025 stieg der Meeresspiegel um 4,75 mm pro Jahr, von 1993 bis 2011 waren es 2,65 mm. Die Ozeane speichern so viel Wärme wie nie zuvor gemessen.
- Das CO2-Budget für 1,5 °C ist fast aufgebraucht. Ab Anfang 2025 blieben rund 130 Milliarden Tonnen CO2. Bei den heutigen Emissionen reicht das gut drei Jahre. Die fossilen CO2-Emissionen erreichten 2025 mit rund 38 Milliarden Tonnen einen neuen Höchststand.
- Der erste Kipppunkt ist wohl überschritten. Nach dem Global Tipping Points Report 2025 haben die Warmwasser-Korallenriffe ihren Kipppunkt wahrscheinlich schon überschritten (mittlere Schätzung 1,2 °C).
- Die Welt ist auf Kurs zu 2,6 °C. Mit der heute umgesetzten Politik steuert die Erde bis 2100 auf etwa 2,6 °C Erwärmung zu.
- Deutschland: halber Weg, Tempo zu gering. 2025 stieß Deutschland 649 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente aus, 48 % weniger als 1990. Gegenüber 2024 sank der Ausstoß nur um 0,1 %. Gesetzlich vorgeschrieben sind minus 65 % bis 2030 und Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045.
Quellen: WMO: 2025 eines der wärmsten Jahre (Jan. 2026) · IPCC AR6, Synthesebericht, Zusammenfassung (2023) · Lynas u. a. 2021, Environmental Research Letters · WMO: Greenhouse Gas Bulletin Nr. 22 (Okt. 2026) · IPCC AR6, Teil 1 Naturwissenschaft, Zusammenfassung (2021) · WMO: State of the Global Climate 2025 (März 2026) · Forster u. a. 2025, Indicators of Global Climate Change 2024 · Global Carbon Budget 2025 · Global Tipping Points Report 2025 · Climate Action Tracker, Global Update Nov. 2025 · Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland · Bundes-Klimaschutzgesetz § 3
Schritt 2 · Warum es so ernst ist
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Warum eine Klimakatastrophe droht und was wir dagegen tun können.
Die durch Treibhausgase angestoßene Erderwärmung ist kein linearer Prozess. Wenn wir nicht endlich wirksame Maßnahmen ergreifen, steuern wir auf Kipppunkte (tipping points) zu, die eine Klimakatastrophe zur Folge haben, die wir dann nicht mehr aufhalten können.
Seit Beginn der Industrialisierung ist die Temperatur der unteren Atmosphäre um rund 1,4 Grad Celsius (Stand 2025) angestiegen (Land > Wasser). Der Hauptgrund für diesen erdgeschichtlich extrem schnellen Temperaturanstieg liegt in der Freisetzung von Treibhausgasen, welche die von der Erdoberfläche zurückgestrahlten Infrarotwellen absorbieren. Die wichtigsten Klimagase sind Kohlendioxid und Methan. Letzteres fällt in großen Mengen z.B. in der Massentierhaltung an und findet sich in gebundener Form in Permafrostböden. Durch Rückkopplungseffekte (insbesondere die mit der Erwärmung zunehmende Wasserverdunstung) verstärkt sich die Wirkung der vom Menschen freigesetzten Treibhausgase. Außerdem kann warmes Wasser weniger CO2 binden – weshalb sich durch die Erwärmung der Ozeane der CO2-Gehalt der Atmosphäre weiter erhöht. Diese Rückkopplungseffekte können durch das zunächst verstärkte Pflanzenwachstum nicht kompensiert werden.
Wenn sich die Temperatur der Atmosphäre nun weiter erhöht, werden sogenannte Kipppunkte (tipping points) erreicht. In diesem Fall werden unter anderem folgende Mechanismen ausgelöst:
- Durch das Schmelzen der Eiskappen an den Polen verringert sich die Abstrahlung von Sonnenlicht in den Weltraum und es kommt zu einer stärkeren Erwärmung der Erdoberfläche. Dies hat zur Folge, dass das Eis noch schneller schmilzt, was die Reflexion des Sonnenlichts weiter reduziert, usw. – ein sich selbst verstärkender Prozess.
- Ein zweiter Mechanismus ist das Auftauen von Permafrostböden, wodurch große Mengen Methan freigesetzt werden, ein Gas, das (im direkten Vergleich) eine fast 30-mal (über 20 Jahre gerechnet rund 80-mal) stärkere Klimawirkung hat als CO2. Und je wärmer es wird, desto schneller tauen die Permafrostböden auf – ein weiterer, sich aufschaukelnder Prozess.
Wenn solche Kipppunkte erreicht werden, kommt es zu einem unkontrollierbaren Anstieg der atmosphärischen Temperatur, der durch menschliche Maßnahmen nicht mehr aufhaltbar ist. Dies hätte dramatische Folgen für sämtliche Ökosysteme der Erde und für die gesamte Menschheit, ein Massensterben wäre zu befürchten. Es besteht die Möglichkeit, dass wir dann in eine Jahrtausende lange Heißzeit eintreten, die große Teile der Erdoberfläche in Wüsten verwandelt.
Je länger die Menschheit damit wartet, ausreichend wirksame Maßnahmen zu ergreifen, um die weitere Erwärmung der Atmosphäre zu stoppen, desto größer wird die Wahrscheinlichkeit, dass die Kipppunkte erreicht werden und der Klimawandel zu einer Klimakatastrophe wird.
Diese grundlegenden Tatsachen sind nicht mehr vernünftig bezweifelbar. Es gibt allenfalls quantitative Unsicherheiten, z.B. dahingehend, wann bestimmte Kipppunkte erreicht werden. Diese noch bestehenden quantitativen Unsicherheiten werden in der politischen Diskussion benutzt, um Maßnahmen zu verschleppen. Angesichts der dramatischen Folgen einer unumkehrbaren globalen Erhitzung ist dies nicht mehr hinnehmbar.
Jeder Mensch ist jetzt gefordert, alles in seiner Macht Stehende zu tun, um eine weitere Erderwärmung zu verhindern.
Dazu gehört die Umstellung der eigenen Lebensweise in den Bereichen Mobilität, Heizen, Ernährung, sowie eine Reduktion des Konsums. Praktisch bedeutet dies
- einen Umstieg auf Fahrrad, ÖPNV und Bahn, den Verzicht auf Flugreisen und unnötige Autofahrten,
- durch Wärmedämmung reduziertes Heizen mit möglichst klimaschonenden Methoden,
- eine deutliche Reduktion des Konsums von Fleisch und Milchprodukten und
- achtsames Konsumieren (was brauche ich wirklich, was ist haltbar, was ist nachhaltig produziert).
So kann jede*r Einzelne einen Beitrag leisten. Dieser Beitrag ist notwendig, jedoch nicht ausreichend.
Ohne die Schaffung geeigneter Rahmenbedingungen durch die politischen Entscheidungsgremien ist der Klimawandel nicht aufzuhalten. Derzeit fehlt jedoch in fast allen Ländern der politische Wille, ausreichend wirksame Maßnahmen zu beschließen. Dazu gehört in jedem Fall ein hoher CO2-Preis (bezogen auf die Produktionskette). Wenn die Einnahmen aus CO2-Abgaben an die Bevölkerung zurückverteilt werden, kann der CO2-Preis ohne soziale Härten umgesetzt werden.
Am Beispiel der Bundesrepublik Deutschland lässt sich zeigen, dass nach wie vor nur Placebo-Politik betrieben wird. Die Maßnahmen, welche erforderlich sind, um den Klimawandel zu stoppen, werden NICHT eingeleitet. Das sogenannte Klimapaket der deutschen Bundesregierung (Sept. 2019) war ein reines Placebo-Paket, mit wirkungslos niedrigen CO2-Abgaben und z.T. kontraproduktiven Maßnahmen. Nach einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts von 2021 wurde das Klimaschutzgesetz verschärft. Bis 2025 sanken die Emissionen um 48 % gegenüber 1990, zuletzt aber kaum noch (Stand November 2026, siehe unten).
Gerade in den demokratischen Staaten ist daher jede*r Einzelne aufgefordert, auch politisch zu handeln. Konkret sollte man sich einer der Gruppen anschließen, die bereits politisch gegen den Klimawandel vorgehen, sich in Parteien engagieren, an politischen Kampagnen teilnehmen und allen Politikern deutlich machen: wenn ihr jetzt nicht wirksam handelt, werdet ihr nicht mehr gewählt. Persönliches und politisches Engagement ist jetzt die Aufgabe jedes Menschen, der sich seiner Verantwortung für die nachkommenden Generationen bewusst ist.
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Die Lage heute (Stand November 2026)
Was sich in den letzten Jahren getan hat:
- Kipppunkte: Die Forschung sieht mehrere Kippelemente schon bei 1,5 bis 2 °C in Gefahr, etwa die Eisschilde von Grönland und der Westantarktis. Für die Warmwasser-Korallenriffe gilt der Kipppunkt als wahrscheinlich bereits überschritten.
- Deutsche Klimapolitik: Nach dem Klimapaket von 2019 erklärte das Bundesverfassungsgericht am 24.03.2021 das damalige Klimaschutzgesetz für teilweise verfassungswidrig. Seither gilt: minus 65 % bis 2030, minus 88 % bis 2040, Netto-Treibhausgasneutralität bis 2045. Seit 2024 sind die Ziele für einzelne Sektoren nicht mehr verbindlich, gesteuert wird über die Gesamtmenge.
- CO2-Preis: Für Heizen und Tanken liegt er 2026 bei 55 bis 65 Euro je Tonne. Der Bundestag hat am 15.10.2026 beschlossen, diesen Korridor für 2027 beizubehalten. 2028 soll der europäische Emissionshandel für Gebäude und Verkehr (ETS 2) starten.
Quellen: Armstrong McKay u. a. 2022, Science · Global Tipping Points Report 2025 · Bundes-Klimaschutzgesetz § 3 · Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland · Deutscher Bundestag: BEHG-Änderung, 15.10.2026
Sieben von neun Belastungsgrenzen überschritten (Stand 2026)
Der Planetary Health Check 2026 zeigt ein anderes Bild. Mehr als 60 Forscher/innen haben ihn am Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) erstellt. Ergebnis: Sieben der neun planetaren Grenzen sind überschritten. Als letzte kam 2025 die Versauerung der Meere dazu.
Überschritten sind: Klima, Artenvielfalt und Ökosysteme, Landnutzung, Süßwasser, die Kreisläufe von Stickstoff und Phosphor, neue Stoffe (zum Beispiel Chemikalien und Plastik) und die Meeresversauerung. Alle sieben sind so stark überschritten wie noch nie gemessen. Besser geworden sind in den letzten zehn Jahren nur die Ozonschicht und die Belastung der Luft mit Schwebteilchen (Aerosolen).
Quellen: Planetary Health Check 2026 finds mounting pressures across Earth’s … · Planetary Health Check 2026 (PIK), Pressemitteilung
Der erste Kipppunkt ist erreicht: Korallenriffe in der Hitze
Kipppunkte sind keine ferne Zukunft mehr. Die US-Wetterbehörde NOAA hat das vierte weltweite Korallenbleichen gemessen. Von Januar 2023 bis September 2025 traf bleichende Hitze rund 84 Prozent der Riffflächen der Welt. In mindestens 83 Ländern und Gebieten wurde Massenbleiche festgestellt.
Der Global Tipping Points Report 2025 sagt: Warme Korallenriffe überschreiten schon bei etwa 1,4 Grad ihre Hitzegrenze. Um die Riffe auf Dauer zu retten, reicht es nicht, bei 1,5 Grad zu bleiben. Die Erwärmung müsste wieder sinken, in Richtung 1 Grad.
Quellen: NOAA Coral Reef Watch: Fourth global coral bleaching event (Stand … · NOAA Coral Reef Watch: Fourth global coral bleaching event · Global Tipping Points Report 2025 (Universität Exeter u. a.)
Hitze macht krank: Was der Lancet Countdown 2025 misst
Punkt 5 der Scientists for Future warnt vor Gefahren für die Gesundheit. Der Lancet Countdown 2025 zeigt, wie weit das schon geht. Er verfolgt 20 wichtige Kennzahlen zu Klima und Gesundheit. 12 davon erreichten Rekordwerte.
2024 erlebte jeder Mensch im Schnitt 16 Tage mit gefährlicher Hitze, die es ohne Klimawandel nicht gegeben hätte. Babys und ältere Menschen erlebten über 20 Hitzewellen-Tage pro Kopf. Das ist viermal so viel wie vor 20 Jahren.
Auch das Essen wird knapper: Dürren und Hitzewellen trugen 2023 dazu bei, dass 124 Millionen Menschen mehr nicht sicher genug zu essen hatten.
Quellen: WHO: Climate inaction is claiming millions of lives every year, … · WHO zum Lancet Countdown 2025 · WHO zum Lancet Countdown 2025
Vertrieben vom Wetter: Was die Zahlen für 2024 zeigen
Die Beobachtungsstelle für Binnenvertreibung (IDMC) in Genf zählt jedes Jahr, wie oft Menschen innerhalb ihres Landes fliehen müssen. Gezählt werden Fluchtbewegungen, nicht einzelne Personen.
Für 2024 meldet sie viele Rekorde. In Südasien haben sich die Vertreibungen durch Katastrophen fast verdreifacht, auf 9,2 Millionen. Kasachstan erlebte die schlimmsten Überschwemmungen seit 80 Jahren. Im Tschad lösten Fluten mehr Vertreibungen aus als in den 15 Jahren davor zusammen.
Auch reiche Länder trifft es: Die USA meldeten mit 11 Millionen Fluchtbewegungen durch Katastrophen den höchsten Wert aller Länder. Das ist fast ein Viertel der weltweiten Zahl.
Quellen: IDMC: Global Report on Internal Displacement 2025 · IDMC: Global Report on Internal Displacement 2025
Der Meeresspiegel steigt immer schneller
Der alte Greenpeace-Text nennt 3,2 Millimeter pro Jahr. Die neuen Klima-Indikatoren von Forster und Kollegen/innen (2026) zeigen: Von 1901 bis 2025 stieg das Meer im Schnitt um 1,85 Millimeter pro Jahr. Von 2018 bis 2025 waren es 3,84 Millimeter pro Jahr. Das Tempo hat sich also etwa verdoppelt.
Der Global Tipping Points Report warnt zusätzlich: Teile der Eisschilde an den Polen könnten ihre Kipppunkte schon überschritten haben. Dann wären auf lange Sicht mehrere Meter Anstieg nicht mehr aufzuhalten.
Quellen: Forster u. a. (2026): Indicators of Global Climate Change 2025, … · Global Tipping Points Report 2025
Dürre in Europa 2026: Die Hitze trocknet die Böden aus
2026 traf die Dürre große Teile Europas. Forscher/innen von World Weather Attribution (WWA) aus 13 Ländern haben sie untersucht. Im Westen Europas ist eine solche Frühjahrsdürre der Böden heute etwa fünfmal so wahrscheinlich wie in einem 1,4 Grad kühleren Klima. Im Osten etwa elfmal.
Der Hauptgrund ist die Hitze. Warme Luft zieht mehr Wasser aus Boden und Pflanzen. Darum reicht heute schon weniger fehlender Regen für eine Dürre. Die Folgen: Frankreich hatte die kleinste Maisernte seit 50 Jahren. In Rumänien gingen über eine Million Hektar Mais verloren. Niedrige Flüsse behinderten den Gütertransport.
Quellen: World Weather Attribution: Increasingly hot Europe faces more severe … · World Weather Attribution (23.07.2026)
Schritt 3 · Selbstbetrug erkennen
Wir wissen es – und handeln nicht
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Das weiß ich doch schon alles …?
Du denkst vielleicht: Ich weiß doch über den Klimawandel Bescheid. Ich kenne die Fakten schon und muss mich da gar nicht weiter informieren.
Ich weiß doch, worum es geht…
Falsch. Vielleicht weiß irgendeine Ecke unseres Großhirns, was die Fakten sind. Aber wenn Du und ich, wenn wir wirklich begriffen hätten, wie ernst die Bedrohung ist, deren Realität uns die Experten aus Klimaforschung und Physik nahebringen – wenn wir all das tatsächlich ernst nehmen würden, würde irgendeiner von uns noch ruhig sitzen bleiben? Nein, das würden die meisten wohl nicht, zumal wir dann wüssten, dass wir jetzt noch die – vielleicht letzte – Chance haben, das Ruder herumzureißen. Wir würden alles in unserer Macht Stehende tun, um zu verhindern, dass aus dem Klimawandel eine Klimakatastrophe wird.
Aber das ganze Thema ist so außerordentlich, so bedrohlich, dass wir es zunächst verdrängen. So wie manche Menschen, die mit der Diagnose einer schweren Erkrankung konfrontiert sind, diese oft zunächst gar nicht wahrhaben wollen. Sie verdrängen, dass sie diese schwere Krankheit haben.
Tatsächlich wäre es immer noch möglich, dass wir den Klimawandel so weit bremsen, dass zumindest das Erreichen der Kipppunkte vermieden wird. Aber diese Hoffnung besteht nur, wenn breite Schichten der Bevölkerung, ja der Menschheit, die Bedrohung durch den Klimawandel aus den Winkeln des kognitiven Wissens rausholen und wirklich an sich heranlassen. Wenn wir uns der Realität mit unserem ganzen Bewusstsein öffnen. Dann entfaltet sich auch eine entsprechende Entschlossenheit. Dann können wir den Dingen ins Auge sehen. Aber solange wir primär mit Verleugnung und Widerstand reagieren („ich will meinen Lebensstil aber nicht verändern“) und die Angst vor dem Verlust unserer gegenwärtigen Schein-Sicherheiten („dann fallen doch die ganzen Arbeitsplätze in der Autoindustrie weg“) im Vordergrund steht – solange wir so unterwegs sind, werden wir die Chance verpassen, die wir jetzt noch haben. Aber: Wir haben diese Chance – wenn wir jetzt auf allen Ebenen handeln.
Wir wissen es – und wir wissen es nicht. Wäre uns wirklich bewusst, was wir anrichten, wenn wir so weitermachen wie bisher – wir würden sofort anfangen, entschlossen zu handeln und gegenzusteuern.
Du findest auf diesen Seiten überzeugende Belege dafür
- dass der von Menschen verursachte Klimawandel eine Tatsache ist
- dass er zum Kollaps von Ökosystemen und zu einer Katastrophe für die Menschheit wird, wenn wir nichts unternehmen
- dass die Menschheit tatsächlich die Möglichkeit hat, einen weiteren Temperaturanstieg zu verhindern
- dass Du einen Unterschied machen kannst, indem Du Dein privates Klimaverhalten veränderst und Dich politisch engagierst.
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Beliebte Selbsttäuschungen
Wer die Fakten kennt und trotzdem wenig ändert, beruhigt sich oft mit Gedanken, die gut klingen, aber wenig tragen. Vier Beispiele:
- „Ich gleiche meinen Flug aus.“ Viele Ausgleichszertifikate halten nicht, was sie versprechen. Eine Untersuchung von Waldschutzprojekten fand, dass die meisten die Abholzung weit weniger verringerten als angegeben. Am meisten bringt der Flug, der nicht stattfindet.
- „Ich trenne doch meinen Müll.“ Das ist sinnvoll, wiegt aber wenig. Ohne Auto zu leben spart im Mittel rund 2 Tonnen CO2-Äquivalente im Jahr, ein Langstreckenflug weniger rund 1,9 Tonnen, rein pflanzliche Ernährung rund 0,9 Tonnen.
- „Die Technik wird es richten.“ Die nötige Technik gibt es größtenteils schon, Solar- und Windstrom sind billig geworden. Sie muss aber jetzt eingesetzt werden. CO2 später wieder aus der Luft zu holen ist teuer, im großen Maßstab unerprobt und kein Ersatz für weniger Ausstoß.
- „Ein bisschen weniger reicht schon.“ Für das Klima zählt die Gesamtmenge an CO2, die noch dazukommt. Jede Tonne erhöht die Erwärmung dauerhaft. Langsam weniger heißt deshalb immer noch: es wird weiter wärmer.
Quellen: West u. a. 2023, Science · Ivanova u. a. 2020, Environmental Research Letters · IPCC AR6, Teil 3 Minderung, Zusammenfassung (2022) · IPCC AR6, Synthesebericht, Zusammenfassung (2023)
Gegenargumente geprüft
Häufige Einwände – und was die Forschung dazu sagt
Diese Sätze hört man oft. Hier steht jeweils kurz, was an ihnen dran ist und was nicht, mit Quellen zum Nachprüfen.
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„Das Klima hat sich schon immer gewandelt.“
Das stimmt. Früher lagen die Ursachen aber in Schwankungen der Erdbahn, in Vulkanen und in der Sonne. Diese natürlichen Einflüsse haben seit 1850–1900 fast nichts zur Erwärmung beigetragen, nach dem Weltklimarat zwischen −0,1 und +0,1 °C.
Neu ist auch das Tempo. Seit 1970 ist die Temperatur schneller gestiegen als in jedem anderen 50-Jahres-Zeitraum der letzten 2.000 Jahre. Ökosysteme und Gesellschaften haben dafür keine Zeit zur Anpassung.

Grafik: Katharina Theis-Bröhl / Scientists for Future, Lizenz CC BY-SA 4.0 Quellen: IPCC AR6, Teil 1 Naturwissenschaft, Zusammenfassung (2021) · Skeptical Science: Argumente und Widerlegungen
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„CO2 ist doch nur ein Spurengas.“
CO2 macht nur rund 0,04 % der Luft aus. Es hält aber Wärmestrahlung zurück, die die Erde ins All abgeben würde. Das ist seit dem 19. Jahrhundert im Labor nachgewiesen und heute von Satelliten gemessen.
Kleine Mengen können viel bewirken: Der CO2-Gehalt ist von etwa 280 ppm vor der Industrialisierung auf 426,8 ppm im Jahr 2025 gestiegen. Das ist ein Plus von rund 50 %.
Quellen: WMO: Greenhouse Gas Bulletin Nr. 22 (Okt. 2026) · IPCC AR6, Teil 1 Naturwissenschaft, Zusammenfassung (2021)
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„Die CO2-Banden sind längst gesättigt – mehr CO2 ändert nichts.“
Richtig ist: In der Mitte seiner wichtigsten Absorptionsbande (um 15 Mikrometer) schluckt CO2 die Wärmestrahlung schon fast vollständig. An den Rändern dieser Bande gilt das nicht, dort wirkt jedes zusätzliche CO2 weiter. Deshalb wächst der Effekt nicht gleichmäßig, sondern ungefähr mit dem Logarithmus der Menge: Jede Verdopplung des CO2-Gehalts bringt etwa gleich viel zusätzliche Erwärmung.
Entscheidend ist außerdem, in welcher Höhe die Wärme ins All entweicht. Mehr CO2 schiebt diese Schicht nach oben, wo die Luft kälter ist. Kältere Luft strahlt weniger ab, also bleibt mehr Wärme im System. Das ist gemessen: Ein Vergleich von Satellitenmessungen aus den Jahren 1970 und 1997 zeigt, dass in den Wellenlängen von CO2 und Methan weniger Wärme ins All gelangt. Messstationen am Boden zeigen von 2000 bis 2010, dass die Wärmestrahlung des CO2 nach unten mit dem CO2-Gehalt zunimmt.
Quellen: Skeptical Science: Ist der CO2-Effekt gesättigt? · Harries u. a. 2001, Nature (Satellitenmessung) · Feldman u. a. 2015, Nature (Bodenmessung) · IPCC AR6, Teil 1 Naturwissenschaft, Zusammenfassung (2021)
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„Es ist die Sonne.“
Die Strahlung der Sonne wird seit 1978 von Satelliten gemessen. Sie ist seitdem nicht gestiegen, die Temperatur aber deutlich.
Dazu kommt ein Fingerabdruck: Die untere Atmosphäre erwärmt sich, die obere Atmosphäre (Stratosphäre) kühlt ab. Wäre die Sonne die Ursache, würden sich beide erwärmen. Genau dieses Muster erwartet man dagegen, wenn Treibhausgase Wärme unten festhalten.
Quellen: IPCC AR6, Teil 1 Naturwissenschaft, Zusammenfassung (2021) · Skeptical Science: Argumente und Widerlegungen
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„Die Wissenschaft ist sich doch gar nicht einig.“
Über den Kern sind sich die Fachleute einig. Eine Auswertung von über 88.000 Fachartikeln aus den Jahren 2012 bis 2020 ergab: Mehr als 99 % stimmen darin überein, dass der Mensch den heutigen Klimawandel verursacht.
Gestritten wird über Einzelheiten, etwa wie schnell Eisschilde schmelzen oder wo genau Kipppunkte liegen. Diese offenen Fragen sind kein Grund zum Abwarten, denn die Unsicherheit reicht in beide Richtungen.
Quellen: Lynas u. a. 2021, Environmental Research Letters · IPCC AR6, Synthesebericht, Zusammenfassung (2023)
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„Die Beweise der Klimaforscher sind gefälscht.“
Der Vorwurf geht meist auf „Climategate“ zurück: 2009 wurden E-Mails von Forschern der University of East Anglia gestohlen und in Auszügen veröffentlicht. Mehrere unabhängige Untersuchungen in Großbritannien und den USA fanden danach keine Fälschung von Daten. Kritisiert wurde, wie offen die Forscher mit ihren Daten umgingen.
Vor allem hängt der Befund nicht an einer einzelnen Gruppe. Temperaturreihen von NASA, NOAA, dem britischen Wetterdienst, Japan, dem europäischen Copernicus-Dienst und Berkeley Earth kommen unabhängig voneinander zum gleichen Ergebnis. Berkeley Earth gründete ein Physiker, der den bisherigen Temperaturreihen misstraute. Bezahlt wurde das Projekt unter anderem von einer Stiftung der Öl-Unternehmerfamilie Koch. Auch sein Team bestätigte die Erwärmung. Dazu passen Satelliten, Messbojen im Ozean, schrumpfende Gletscher und das immer frühere Blühen der Pflanzen.
Eine Fälschung müsste also Tausende Forschende in vielen Ländern einschließen, über Jahrzehnte und ohne dass es jemand verrät. Dafür gibt es keinen Beleg.
Quellen: Skeptical Science: Climategate und die Untersuchungen danach · Berkeley Earth: unabhängige Temperaturreihe · WMO: 2025 eines der wärmsten Jahre (Jan. 2026) · IPCC AR6, Teil 1 Naturwissenschaft, Zusammenfassung (2021)
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„Deutschland macht doch nur knapp 2 Prozent aus.“
In Deutschland lebt gut 1 % der Weltbevölkerung, der Ausstoß pro Kopf liegt über dem Weltdurchschnitt. Rechnet man alle Emissionen seit 1850 zusammen, gehört Deutschland zu den zehn größten Verursachern der Welt.
Außerdem bestehen die weltweiten Emissionen zum großen Teil aus vielen kleinen Anteilen. Würde jedes Land mit „nur 2 %“ abwarten, käme der Klimaschutz nie voran. Was ein Industrieland vormacht, etwa günstigen Solarstrom, hilft auch anderen Ländern.
Quellen: Carbon Brief: historische Verantwortung der Länder (2021) · Our World in Data: CO2- und Treibhausgas-Emissionen · Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
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„Klimaschutz ist zu teuer.“
Nach dem Weltklimarat könnten Maßnahmen, die höchstens 100 US-Dollar je Tonne CO2 kosten, den weltweiten Ausstoß bis 2030 mindestens halbieren. Der Großteil davon ist sogar billiger.
Solarstrom ist von 2010 bis 2019 um 85 % billiger geworden, Windstrom um 55 % und Batterien um 85 %. In den meisten Studien ist der wirtschaftliche Nutzen, die Erwärmung auf 2 °C zu begrenzen, größer als die Kosten des Klimaschutzes. Nichtstun ist am teuersten.
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„Als Einzelner kann ich sowieso nichts ändern.“
Wie wir wohnen, uns bewegen, essen und einkaufen, macht viel aus. Nach dem Weltklimarat können solche Änderungen auf der Nachfrageseite die Emissionen in diesen Bereichen bis 2050 um 40 bis 70 % senken.
Noch wichtiger ist die Wirkung auf andere. Verhalten steckt an, und gesellschaftliche Kipppunkte, etwa ein Umschwung bei Normen, Investitionen oder Wahlen, können Veränderungen stark beschleunigen. Wer sich politisch einsetzt, verändert die Regeln für alle.
Quellen: IPCC AR6, Teil 3 Minderung, Zusammenfassung (2022) · Otto u. a. 2020, PNAS
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„Die Kipppunkte sind Panikmache.“
Kipppunkte sind gut untersucht. Eine große Übersichtsarbeit von 2022 fand, dass schon bei heutiger Erwärmung mehrere Kippelemente angestoßen werden könnten, darunter die Eisschilde von Grönland und der Westantarktis.
Bei den Warmwasser-Korallenriffen ist der Kipppunkt nach dem Global Tipping Points Report 2025 wahrscheinlich bereits überschritten. Seit 2023 läuft die schwerste Korallenbleiche, die je beobachtet wurde. Vorsicht ist hier keine Panik, sondern Risikovorsorge.

Grafik: Katharina Theis-Bröhl / Scientists for Future, Lizenz CC BY-SA 4.0 Quellen: Armstrong McKay u. a. 2022, Science · Global Tipping Points Report 2025
Sehen statt lesen
Videos zum Klimawandel
Die Videos sind nicht in diese Seite eingebettet. Ein Klick auf Bild oder Titel öffnet sie bei YouTube oder TED in einem neuen Tab. Erst dann erhalten diese Anbieter Daten von Dir. Bei jedem Video stehen Kanal, Jahr und Länge.
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Videos zum Klimawandel
Leider ist YouTube voll von Fake News über den Klimawandel.
Für alle, die dennoch lieber Videos ansehen, als lange Texte lesen wollen 🙂 hier eine Zusammenstellung sehenswerter Videos zur Klimakrise.
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Wie entsteht der Klimawandel?

Atmosphäre, Treibhauseffekt und Klimawandel | Harald Lesch
Harald Lesch erklärt die Basics des Klimawandels

UBA-Erklärfilm: Treibhausgase und Treibhauseffekt
Kurzer Erklärfilm des Umweltbundesamts: wie Treibhausgase wirken und was passieren muss, damit die Erwärmung begrenzt bleibt.
![Vorschaubild zum Video „[Atmosphäre und Klima] Strahlungshaushalt der Erde (1) – Grundlagen der Wärmestrahlung“](https://was-sollen-wir-tun.de/wp-content/uploads/hqdefault-4.jpg)
[Atmosphäre und Klima] Strahlungshaushalt der Erde (1) – Grundlagen der Wärmestrahlung
Die Grundlage: Der Strahlungshaushalt der Erde
![Vorschaubild zum Video „[Atmosphäre und Klima] Strahlungshaushalt der Erde (2) – Natürlicher Treibhauseffekt“](https://was-sollen-wir-tun.de/wp-content/uploads/hqdefault-5.jpg)
[Atmosphäre und Klima] Strahlungshaushalt der Erde (2) – Natürlicher Treibhauseffekt
Der natürliche Treibhauseffekt – Voraussetzung für Leben
![Vorschaubild zum Video „[Atmosphäre und Klima] Wie beeinflusst der Mensch das Klima? Anthropogener Treibhauseffekt“](https://was-sollen-wir-tun.de/wp-content/uploads/hqdefault-6.jpg)
[Atmosphäre und Klima] Wie beeinflusst der Mensch das Klima? Anthropogener Treibhauseffekt
Der anthropogene Treibhauseffekt – ein Problem

7 Fakten zum menschengemachten Klimawandel | Terra X
Eine Sendung von TerraX, Okt. 2019
Die sieben Fakten einzeln ansehen
- FAKT 1: Klimawandel – nichts Neues für die Erde (00:24)
- FAKT 2: Die Sonne ist nicht Ursache der globalen Erwärmung (01:51)
- FAKT 3: CO2 verursacht den Treibhauseffekt (03:03)
- FAKT 4: Klimamodelle sind kein Hokuspokus (06:33)
- FAKT 5: CO2 lässt die Arktis schmelzen (11:00)
- FAKT 6: Der Klimawandel macht das Wetter extremer (12:59)
- FAKT 7: Wissenschaftlicher Konsens – der Klimawandel existiert! (15:39)
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Der Klimawandel ist bereits gegenwärtig

Klimawandel: Hat sich die Wissenschaft verrechnet? | Studio Q
Seit 2023 steigen die Temperaturen ungewöhnlich stark. Beschleunigt sich der Klimawandel? Quarks zeigt, was die Forschung dazu weiß.

So geht es nicht weiter | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
2024 lag die globale Temperatur erstmals ein ganzes Jahr über 1,5 °C. Ist das Pariser Ziel damit verfehlt? Harald Lesch ordnet ein.

Sorry, keine guten Nachrichten | Harald Lesch, Luis Teichmann, Martin Herrmann | Terra X Lesch & Co
Hitze kostet in Europa jeden Sommer viele Menschenleben. Was hinter den Zahlen zu Hitzetoten steckt und wie man sich schützt.

Kipppunkte | Die Wahrheit hinter den Modellen
Kommen die Kipppunkte früher als gedacht, oder ist das Panikmache? Mai Thi Nguyen-Kim zeigt, was die Modelle sagen und was nicht.

Harald Lesch: Klimawandel die Auswirkungen – von der Eiszeit zur Heißzeit
Harald Lesch: Der Klimawandel ist gegenwärtig
![Vorschaubild zum Video „Jahrhunderthitze: Die stille Gefahr [Ganze Doku 2026] | Terra X Harald Lesch“](https://was-sollen-wir-tun.de/wp-content/uploads/hqdefault-320.jpg)
Jahrhunderthitze: Die stille Gefahr [Ganze Doku 2026] | Terra X Harald Lesch
Harald Lesch zeigt, warum Hitze zu den größten Naturgefahren unserer Zeit zählt – vom Körper über aufgeheizte Städte bis zu Waldbränden in Europa. Dazu kommen Gespräche mit Prof. Claudia Traidl-Hoffmann und Prof. Thomas Auer.

Erholt sich die Natur von der Hitzewelle? | Studio Q
Nach dem heißen, trockenen Sommer 2026 lagen laut Video 97,3 Prozent der deutschen Landfläche unter der Dürreschwelle. Studio Q fragt, ob sich Böden und Wälder mit dem Regen erholen – manche Böden haben sich seit der Dürre 2018 noch nicht erholt.
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Call to action

Die unbequeme Wahrheit über Transformation | Maja Göpel | DE/CODED | Terra X Lesch & Co
Warum wir so viel wissen und so wenig ändern: Die Transformationsforscherin Maja Göpel räumt mit Mythen über gesellschaftlichen Wandel auf.
![Vorschaubild zum Video „Ist die Welt schon verloren? [Ganze Doku 2025] | Terra X Harald Lesch“](https://was-sollen-wir-tun.de/wp-content/uploads/hqdefault-16.jpg)
Ist die Welt schon verloren? [Ganze Doku 2025] | Terra X Harald Lesch
Wir erleben den Klimawandel in Echtzeit. Harald Lesch fragt, warum wir trotzdem so wenig tun.

Dein Beitrag für den Klimaschutz bringt eh nix?! – Der Faktencheck | Quarks
Bringt mein eigener Beitrag überhaupt etwas, wenn Konzerne und Politik bremsen? Quarks rechnet nach.

Die unfaire Wahrheit hinter der Erderwärmung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
Die Reichsten verursachen den größten Teil der Emissionen, die Folgen tragen andere. Es geht um Klimagerechtigkeit.

Greta Thunberg: The disarming case to act right now on climate change
Greta Thunberg mit einem Statement, dem man sich kaum entziehen kann

Renée Lertzman: How to turn climate anxiety into action
Renée Lertzman on how psychology can help us discover both the creativity and resilience needed to act on environmental issues.

Nach Paris: Wie bekommen wir die Klimakrise noch in den Griff?
Vortrag von Stefan Rahmstorf zur Klimakrise
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Leugnern des menschengemachten Klimawandels begegnen
Dialog ist wichtig. Aber für den Umgang mit Menschen, die Tatsachen leugnen, braucht es doch einige Vorbereitung. Wenn jemand behauptet, die Erde sei eine Scheibe, mag das skurril sein, aber es ist nicht unmittelbar schädlich. Anders verhält es sich mit der Leugnung des Klimawandels. Zahllose Videos (da ist YouTube ganz vorne) führen zu einer Verunsicherung, die Menschen davon abhält, beherzt zu handeln.

Die Klimakrise in der öffentlichen Debatte | PIK-Forscher Prof. Stefan Rahmstorf
Vortrag von Stefan Rahmstorf (Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung) vom November 2025: wie Desinformation die Debatte über die Klimakrise verzerrt.

Climate deniers don’t deny climate change any more
Englisch. Wer heute gegen Klimaschutz argumentiert, leugnet meist nicht mehr die Erwärmung, sondern macht Lösungen schlecht. Simon Clark zeigt diese „neue Leugnung“.

The time climate scientists hid data #climategate
Englisch. 2009 wurden E-Mails von Klimaforschern gestohlen und als Beweis für Fälschungen ausgegeben („Climategate“). Was wirklich drinstand und was die Untersuchungen ergaben.

Is the CO2 greenhouse effect saturated?
Englisch. Ist der Treibhauseffekt von CO2 schon „gesättigt“? Mallen Baker prüft dieses Argument mit Physik und Messdaten.

Exposed: Das Netzwerk der Klima-Leugner
Wie Klimaleugner politisch vernetzt sind und welche Rolle die Ölindustrie der USA dabei spielt.

Debunking Myths About CO2, Global Warming & Greenhouse Gases
Fast english: debunking of false information
Scheinlösungen entlarven
Manche „Lösungen“ klingen gut, verschieben das Problem aber nur oder halten nicht, was sie versprechen. Sie dienen oft als Ausrede, um Emissionen nicht zu senken. Diese Videos zeigen, wo die Grenzen liegen.

Harald Lesch ZERLEGT E-FUELS! ⛽️ Synthetische Kraftstoffe wissenschaftlich analysiert | Terra X
Machen E-Fuels Verbrennerautos klimaneutral? Harald Lesch rechnet nach, wie viel Strom das kosten würde.

CO2-Entnahme ist nicht die Lösung | Harald Lesch | Terra X Lesch & Co
CO2 einfach wieder aus der Luft holen? Warum solche Negativemissionen das Vermeiden nicht ersetzen können.

CO2 Speicherung – Klimaretter oder Greenwashing? | Agree to Disagree! | ARTE
Streitgespräch bei ARTE: Ist die Speicherung von CO2 im Untergrund (CCS) ein Klimaretter oder Greenwashing?

Greenwashing bei Shell, Mercedes und Co. | frontal
Recherche von ZDF frontal: wie Großkonzerne sich mit Ausgleichszertifikaten „klimaneutral“ rechnen.

Klimaneutral? Von wegen – das zweifelhafte Geschäft mit CO2-Zertifikaten | Doku | exactly
Recherche des MDR: was hinter „klimaneutralen“ Produkten und dem CO2-Ausgleich an der Tankstelle steckt.

Schmutzige Geschäfte mit dem Klimaschutz – Investigative Recherche über Greenwashing | SWR Doku
Investigative Recherche des SWR zu Waldschutzprojekten in Brasilien und dem Handel mit CO2-Zertifikaten.

Wie viel bringt Bäume pflanzen fürs Klima wirklich? | Quarks
Ausgleich durch Aufforsten: wie viel CO2 Bäume wirklich binden und wo die Grenzen liegen.
Schritt 4 · Vertiefen
Mehr wissen: Unterseiten und geprüfte Quellen
Fakten und AnalysenDaten, Ursachen und Folgen des Klimawandels im Einzelnen- Klima-VideosVorträge und Erklärfilme, zum Beispiel von Harald Lesch – weiter oben auf dieser Seite
- Verleugnung des KlimawandelsWer Zweifel sät, mit welchen Mitteln und warum
Geprüfte Quellen zum Klima
Hier stehen nur Quellen mit wissenschaftlicher Grundlage: Sachstandsberichte, Forschungsinstitute, Messdaten und Faktenchecks mit offengelegten Belegen. Zu jeder Quelle steht, warum sie aufgenommen ist. Alle Links sind am 06.11.2026 geprüft.
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Gute Einstiege
Die fundierteste Seite zum Stand der Wissenschaft (für Nicht-Klimaforscher) findest Du direkt bei Scientists4Future.
Umfassende und allgemein verständliche Informationen findest Du auch bei Reset.org: Klimawandel zum Anklicken und bei www.klimafakten.de. KLIMAFAKTEN.DE ist neben S4F eine weitere, sehr gute Plattform, um sich umfassend über den Klimawandel zu informieren, wenn man nicht schon Wissenschaftler ist.
Viele seriöse Zeitungen und Webseiten liefern Daten zum Klimawandel und mit ein wenig Mühe gelangt man bis auf die wissenschaftlichen Seiten. Wir wissen genug. Es ist Zeit zum Handeln.
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Sachstandsberichte und amtliche Daten
- Weltklimarat IPCC, Synthesebericht: der Stand der Forschung, von Tausenden Fachleuten geprüft und von allen Regierungen angenommen
- Deutsche IPCC-Koordinierungsstelle: deutsche Fassungen und Zusammenfassungen der IPCC-Berichte
- WMO: State of the Global Climate: jährlicher Klimazustandsbericht der Weltorganisation für Meteorologie
- Copernicus-Klimadienst (C3S): EU-Dienst mit monatlichen Temperatur- und Klimadaten
- Deutscher Wetterdienst: Klimawandel: Messdaten und Auswertungen für Deutschland
- Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen: amtliche Emissionszahlen für Deutschland
- Expertenrat für Klimafragen: unabhängiges Gremium nach dem Klimaschutzgesetz, prüft die Zahlen der Bundesregierung
- Global Carbon Budget: jährliche CO2-Bilanz der Welt von über 100 Forschenden
- Climate Action Tracker: wissenschaftliche Bewertung der Klimapolitik einzelner Länder
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Forschungsinstitute und Beiräte
- Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK): eines der führenden Klimaforschungsinstitute der Welt
- Alfred-Wegener-Institut (AWI): Polar- und Meeresforschung
- Max-Planck-Institut für Meteorologie: Grundlagenforschung zu Klimamodellen
- Deutsches Klima-Konsortium: Zusammenschluss der deutschen Klimaforschung
- WBGU: Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen
- Climate Change Centre Austria: Netzwerk der österreichischen Klimaforschung
- ifeu Heidelberg: Institut für Energie- und Umweltforschung, Ökobilanzen
- Met Office: britischer Wetterdienst mit Hadley-Klimaforschungszentrum
- Global Tipping Points: Bericht internationaler Forschender über Kipppunkte
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Messdaten zum Selbst-Anschauen
- NASA GISTEMP: globale Temperaturreihe seit 1880
- NOAA Climate at a Glance: Temperaturreihen zum Selbst-Auswählen
- NSIDC Charctic: tägliche Meereisfläche der Arktis und Antarktis
- AVISO: Meeresspiegel aus Satellitenmessungen
- SMARD (Bundesnetzagentur): Strommix in Deutschland, stündlich
- Our World in Data: Emissionen aller Länder als Grafiken, Universität Oxford
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Verständlich erklärt, mit Belegen
- klimafakten.de: Forschungsstand verständlich aufbereitet, mit Quellenangaben
- Klimawiki des Bildungsservers: Lexikon zum Klimawandel, von Fachleuten geschrieben
- Scientists for Future: Fakten: Stellungnahme von über 26.800 Wissenschaftlern/innen (2019)
- KlimaLounge (Stefan Rahmstorf): Blog eines PIK-Klimaforschers
- RealClimate: Blog von Klimaforschenden (englisch)
- Skeptical Science: Widerlegungen häufiger Falschbehauptungen, mit Fachliteratur (englisch)
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Originalarbeiten zu dieser Seite
- Lynas u. a. 2021: über 99 % Zustimmung in der Fachliteratur
- Armstrong McKay u. a. 2022: Kipppunkte schon ab 1,5 °C möglich
- Forster u. a. 2025: verbleibendes CO2-Budget, jährliche Klimaindikatoren
- Ivanova u. a. 2020: welche persönlichen Schritte am meisten bringen
- West u. a. 2023: Wirkung von Waldschutz-Zertifikaten
- Otto u. a. 2020: gesellschaftliche Kipppunkte
Schritt 5 · Was wir tun können
Lösungen für den Klimaschutz
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Lösungen im Überblick (Stand November 2026)
Die Erderhitzung lässt sich noch begrenzen. Die Mittel dafür sind bekannt und meist bezahlbar. Es kommt auf Tempo und Umfang an.
- Strom und Wärme ohne Kohle, Öl und Gas: Wind- und Solarstrom, Speicher, Wärmepumpen und Wärmenetze. Erneuerbare decken in Deutschland schon mehr als die Hälfte des Stromverbrauchs.
- Mobilität: weniger und kürzere Wege, Bahn, Bus und Rad, elektrische Antriebe statt Verbrenner.
- Gebäude: dämmen, sanieren, Bestand besser nutzen statt neu bauen.
- Ernährung und Landwirtschaft: weniger tierische Produkte, weniger Lebensmittelabfälle, Moore wieder vernässen.
- Konsum: weniger, langlebiger, reparierbar, geteilt statt besessen.
- Politik: ein wirksamer CO2-Preis mit sozialem Ausgleich, klare Regeln und Abbau klimaschädlicher Subventionen. Solche Rahmenbedingungen entstehen nur, wenn Menschen sie einfordern.
Wie viel einzelne Schritte bringen, zeigen die Seiten „Lösungsansätze“ und „Selbst handeln“. Die Ziele beschreibt „Ziele: die Erderhitzung stoppen“.
Quellen: IPCC AR6, Teil 3 Minderung, Zusammenfassung (2022) · IPCC AR6, Synthesebericht, Zusammenfassung (2023) · Ivanova u. a. 2020, Environmental Research Letters · Umweltbundesamt: Treibhausgas-Emissionen in Deutschland
Schritt 6 · Gemeinsam handeln
Mitmachen: Organisationen für den Klimaschutz
Aufgenommen sind nur Organisationen, die gewaltfrei arbeiten, die gleiche Würde aller Menschen anerkennen und sich für die natürlichen Lebensgrundlagen einsetzen.
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Weitere Zugänge
Jenseits von Fakten bietet Climate Culture Lab als Internetplattform zum KlimaKultur-Wandel noch weitere Zugänge zum Engagement gegen die Erderwärmung.
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Umwelt- und Entwicklungsverbände
- BUND: Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, mit Ortsgruppen fast überall
- NABU: Naturschutzbund, Klima- und Artenschutz vor Ort
- Greenpeace: gewaltfreie Aktionen und Recherchen
- Germanwatch: Klimapolitik und globale Gerechtigkeit
- Deutsche Umwelthilfe: setzt Umweltrecht auch vor Gericht durch
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Bündnisse und Bewegungen
- Klima-Allianz Deutschland: Bündnis von über 150 Organisationen aus Umwelt, Kirche, Entwicklung und Gewerkschaften
- Fridays for Future: Klimastreiks und Demonstrationen
- Parents for Future: Eltern und Großeltern für Klimaschutz
- Scientists for Future: Forschende, die sich öffentlich einmischen
- Extinction Rebellion: ziviler Ungehorsam, nach eigenem Grundsatz strikt gewaltfrei
- GermanZero: Klimaentscheide und Gesetzesvorschläge für Kommunen
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Gesundheit und Wald
- KLUG – Deutsche Allianz Klimawandel und Gesundheit: Netzwerk aus dem Gesundheitswesen
- Prima Klima: Aufforstung und Waldschutz
Aus dem Archiv
Ältere Texte von dieser Seite aus dem Jahr 2019. Sie werden nicht mehr aktualisiert.
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Es wird heißer – das Fortschreiten des Klimawandels zwischen den Corona-Schlagzeilen (2020)
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Aktuelle Politik (2019)
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Die Klimapolitik in den Parteiprogrammen zur Europawahl 2019 mit Links zu den klimapolitischen Seiten der Parteien (2019)
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Greenpeace: Was bedeutet der Klimawandel für die Umwelt und für die Menschheit? (2019)
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Scientists for Future: Fakten zum Klimawandel (2019)
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Klima-Links und Presseschau (2019)
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Video: Haben Fridays for Future recht? Scientists for Future (2019)
Stand: 06.11.2026 · Zum Archiv · ↑ nach oben
![Vorschaubild zum Video „Harald Lesch: Der Klimawandel [ZDF]“](https://was-sollen-wir-tun.de/wp-content/uploads/hqdefault-2.jpg)







