Mobilität: Rad und Lastenrad: Städte zeigen, dass es geht

Rad und Lastenrad: Städte zeigen, dass es geht

Was nach Vision klingt, passiert in manchen Städten schon. Paris hat in wenigen Jahren den Autoverkehr zurückgedrängt. Und das E-Bike ist in Deutschland längst das häufigste Elektrofahrzeug.

  • In Paris werden innerhalb der Stadt inzwischen mehr Wege mit dem Fahrrad zurückgelegt (11,2 Prozent) als mit dem Auto (4,3 Prozent). Mehr als die Hälfte der Wege geht man zu Fuß. Das ergab eine Studie des Institut Paris Région (Erhebung Oktober 2022 bis April 2023). (The Local)
  • Der Radverkehr in Paris ist seit 2020 um 47 Prozent gewachsen. Jeder zehnte Pariser fährt mit dem Rad zur Arbeit, 2017 waren es 4,8 Prozent. Bis 2032 will die Stadt weitere 200 Millionen Euro investieren und 140 Kilometer neue Radwege bauen. (Volksstimme)
  • Auch für Betriebe lohnt sich das Lastenrad: Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt hat über 40 Unternehmen und Einrichtungen begleitet, die mehr als 100.000 Kilometer gefahren sind. Die Energiekosten lagen bei rund 50 Cent pro 100 Kilometer. (DLR)
  • Ersetzt ein Betrieb ein Auto oder einen kleinen Transporter durch ein Lastenrad, spart er laut DLR jedes Jahr einen drei- bis vierstelligen Eurobetrag. (DLR)

Was heißt das für uns? Rad und Lastenrad sind keine Nische mehr. Damit noch mehr Menschen umsteigen, brauchen sie vor allem sichere, breite Radwege, wie Paris sie baut.

Videos dazu

Vorschaubild zum Video „Fahrrad gegen Auto in Paris | ARTE Re:“

Fahrrad gegen Auto in Paris | ARTE Re:

YouTube · ARTEde · 2026 · 30 Min.

ARTE Re: (Mai 2026): Paris setzt auf das Rad statt auf das Auto. Familien mit Lastenrad, eine Fahrradkurierin und eine Taxifahrerin zeigen Chancen und Reibungen.

Vorschaubild zum Video „Radeln Richtung Verkehrswende | ARTE Re:“

Radeln Richtung Verkehrswende | ARTE Re:

YouTube · ARTEde · 2024 · 30 Min.

ARTE Re: (2024): Tübingen baut sichere Radrouten und Stellplätze und holt sich Ideen aus den Niederlanden.