Ressourcen sind begrenzt

Ressourcen sind begrenzt

Es ist ganz klar, dass sämtliche Bodenschätze und natürlichen Bedingungen begrenzt sind. Wir müssen also davon ausgehen dass wir auf einem Planeten mit begrenzten Ressourcen leben. Daran ändert keine heute denkbare Technologie etwas. Realistisch kann also nur ein Handeln genannt werden, das die Begrenztheit der Ressourcen zum Maßstab macht und dabei nicht nur die gegenwärtige, sondern auch das Schicksal zukünftiger Generationen betrachtet. So einfach diese Sätze klingen und so unwiderlegbar sie sein mögen, sind sie dennoch nicht Grundlage des derzeitigen politischen Handelns und Wirtschaftens und waren es vermutlich nie. Im Unterschied zu vergangenen Zeiten sind wir aber heute in der Lage, den Planeten derartig auszubeuten und zu verschmutzen, dass die Lebensgrundlagen für zukünftige Generationen unwiederbringlich zerstört sein werden.

Es wird maximaler Raubbau an allen Ressourcen betrieben. Immer noch wird auf quantitatives Wachstum durch mehr und mehr Konsum gesetzt – ein Konsumieren, das niemanden mehr glücklicher macht.

Energie wird weiterhin im großen Stil verschwendet. Klimaschutz wird immer noch unter dem Vorzeichen betrieben, dass sich nichts an unserem Lebensstil ändern darf. Dabei ist es vollkommen klar, dass die Erderwärmung für unsere Kinder und Enkel Folgen haben wird, auch wenn diese regional sehr unterschiedlich und letztlich noch nicht einsetzbar sind. Irgendwann in den nächsten Jahren wird es ins Bewusstsein dringen, dass das Öl aufgebraucht ist und nicht wie bisher scheinbar unbegrenzt zur Verfügung steht. In dem Moment, wo dies vollständig bewusst wird, kann das Wirtschaftssystem kippen.

Zwei Themen haben eine besondere, übergeordnete Bedeutung im Hinblick auf die Nutzung der Ressourcen der Erde: Auf der „Nachfrageseite“ die Überbevölkerung – die oft als Vorwand für die Belastung des Planeten genommen wird, um davon abzulenken, dass es die reichen Nationen und Bevölkerungsschichten sind, die den Planeten plündern – und nicht die Masse der Ärmeren. Auf der anderen Seite soll das Thema der Vernichtung von Ökosystemen zum Zwecke der Ausbeutung am Beispiel der Zerstörung von (Ur)wäldern dargestellt werden.