Perspektiven des Islam zum Klimawandel
Auch im Islam ist der Klimawandel ein Thema und Muslime haben immer wieder dazu aufgerufen, den Klimawandel zu bekämpfen. Die Verantwortung für den Erhalt der Lebensbedingungen auf diesem Planeten ist also keineswegs eine rein christlich-westliche Perspektive. 2024 haben islamische Gelehrte und Organisationen mit dem UN-Umweltprogramm „Al-Mizan – ein Bund für die Erde“ vorgestellt. (Quelle)
Hier findest Du die Islamic Declaration on Global Climate Change. In der Präambel heißt es:
“ God – Whom we know as Allah – has created the universe in all its diversity, richness and vitality: the stars, the sun and moon, the earth and all its communities of living beings. All these reflect and manifest the boundless glory and mercy of their Creator. All created beings by nature serve and glorify their Maker, all bow to their Lord’s will. We human beings are created to serve the Lord of all beings, to work the greatest good we can for all the species, individuals, and generations of God’s creatures.„
Religionen rufen gemeinsam zur Sorge um die Erde
Die Verantwortung für die Schöpfung ist inzwischen ein gemeinsames Anliegen vieler Religionen – mit eigenen, klaren Texten.
- Die Islamische Erklärung zum globalen Klimawandel wurde im August 2015 in Istanbul von Gelehrten, Religionsvertretern/innen und Fachleuten aus muslimischen Gemeinschaften verabschiedet. (Silene)
- 2024 folgte „Al-Mizan – ein Bund für die Erde“, entwickelt mit dem UN-Umweltprogramm. Es richtet sich gegen Klimawandel, Artensterben und Verschmutzung. (Al-Mizan)
- Papst Franziskus verband 2015 in „Laudato si’“ Umwelt und Gerechtigkeit. (Laudato si’)
- 2023 legte er in „Laudate Deum“ nach: Ohne Wandel im Lebensstil gibt es keine dauerhafte Veränderung. (Laudate Deum)