Artensterben: Insekten heute: Was die neuesten Studien zeigen

Insekten heute: Was die neuesten Studien zeigen

Die Studie der TU München ist von 2019. Seitdem haben neue Rote Listen und große Auswertungen das Bild bestätigt. Besonders gut lässt sich der Rückgang bei Schmetterlingen messen.

  • Im Dezember 2025 erschien die neue Rote Liste der Tagfalter und Widderchen für Deutschland. Von 207 Arten und Unterarten sind 103 gefährdet oder schon ausgestorben – also fast die Hälfte. (BfN)
  • 10 Arten sind in Deutschland bereits verschwunden, 93 weitere gelten als bestandsgefährdet. (BfN)
  • Was hilft: Wiesen und Weiden in Teilen seltener mähen und nicht zusätzlich düngen. Weniger Stickstoff und Pestizide in die Lebensräume. Im Wald lichte Stellen und Säume erhalten. (BfN)
  • Die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz fordert, Äcker und Wiesen nachhaltig zu bewirtschaften und Schutzgebiete besser miteinander zu verbinden. (BfN)
  • Auch anderswo ist das so: In den USA ist die Zahl der Schmetterlinge von 2000 bis 2020 um 22 Prozent gesunken. Das ergab eine Auswertung von 554 Arten in der Fachzeitschrift „Science“ (2025). (ScienceDaily)
  • Die Forschenden halten Insektizide für einen besonders starken Treiber – stärker als Lebensraumverlust oder Klimawandel. (ScienceDaily)

Was heißt das für uns? Das Insektensterben ist keine Momentaufnahme von 2019, sondern hält an. Am meisten bewirken eine schonendere Landwirtschaft und weniger Gift und Dünger – auch im eigenen Garten.

Videos dazu

Vorschaubild zum Video „Insektensterben: Wie schlimm ist es mittlerweile? | Studio Q“

Insektensterben: Wie schlimm ist es mittlerweile? | Studio Q

YouTube · Quarks · 2025 · 15 Min.

Quarks (2025) fasst zusammen, was Studien aus Deutschland über das Insektensterben zeigen: Wie schlimm ist es wirklich?