Alternative Wirtschaftsmodelle – ein kurzer Überblick

Alternative Wirtschaftsmodelle – ein kurzer Überblick

Den Kapitalismus weiterdenken: Artikelserie der Süddeutsche Zeitung
Ethischer Profit – Die Gemeinwohl-Ökonomie von Christian Felber

  • Marktwirtschaftlicher Ansatz, bei dem der Gewinn nicht Zweck, sondern Mittel für das Gemeinwohl ist.
  • Die Gemeinwohlmatrix ermöglicht eine Bewertung von Unternehmen und letztlich auch Produkten nach deren Auswirkungen auf das Gemeinwohl.
  • Heute zählt die Bewegung rund 11.000 Unterstützer/innen und über 1.000 Unternehmen und Organisationen mit Gemeinwohl-Bilanz in 35 Ländern. (Quelle)
  • Mehr zur Gemeinwohl-Ökonomie findest Du im nächsten Absatz.

Der Staat im Aufsichtsrat: Der Aktiensozialismus von Ciacomo Corneo

  • Marktwirtschaft bleibt erhalten, Privateigentum wird eingeschränkt
  • Der Staat hält 51% an den Konzernen und sorgt als Bundesaktionär über einen Aufsichtsrat für eine hohe Kapitalrendite, die den öffentlichen Haushalt stärkt

Radikal schrumpfen: Die Décroissance (Wachstumsrücknahme) von Sege Latouche

  • Die Wirtschaft soll wieder schrumpfen. Dazu sollen die Menschen auf Konsum verzichten und sich freiwillig auf das Notwendige beschränken.

Den Raubbau beenden – eine Ökonomie der Natur von Barbara Unmüßig

  • Der Staat muss Grenzen des Verbrauchs setzen, weil der Einzelne und „die Wirtschaft“ das nicht freiwillig tun werden.
  • Dafür braucht es a) einen gesellschaftlichen Konsens, dass wir dringend und radikal umsteuern müssen, b) ein Stoppen des Kapitalismus und c) neue soziale, technologische und ökologische Experimente.

Geld für alle – das bedinungslose Grundeinkommen (BGE) von Götz Werner

Das Recht auf Wissen – das Open-Source-Prinzip vertritt Yochai Benkler

Nun zu den beiden weitreichendsten und vielversprechendsten Ansätzen: Der Postwachstumsökonomie in Verbindung mit der Gemeinwohl-Ökonomie