Ziele: Die Erderhitzung stoppen

Wir haben hier sehr viele Informationen zusammengeführt. Zum Einstieg empfehlen wir Dir die Forderungen von Fridays for Future.

Ziele der Vereinten Nationen

17 Ziele der Vereinten Nationen für eine nachhaltige und gerechte Zukunft. Die Agenda 2030.

Das Kyoto Protokoll

Schwierige Themen – einfach erklärt auf www.kindersache.de – das Kyoto Protokoll:

Wann trat das Kyoto-Protokoll in Kraft?

Damit das Kyoto-Protokoll überhaupt in Kraft treten konnte, mussten zwei wichtige Bedingungen erfüllt sein. Mindestens 55 Staaten, die insgesamt mehr als 55% des Kohlstoffdioxides vom Jahr 1990 in die Luft abgegeben haben, mussten das Abkommen unterschreiben. Erst 2005 ist das Kyoto-Protokoll schließlich international in Kraft getreten.

Auch einer der größten Umweltverschmutzer hat das Protokoll unterschreiben. Zu den drei großen Verursachern des Kohlendioxid-Ausstoßes gehören neben der EU und Russland auch die USA. Die USA haben unter dem früheren Präsidenten Bill Clinton zwar unterschrieben, haben das Gesetz aber im eigenen Land nicht in Kraft gesetzt.

Diese Kehrtwende führte fast zum Scheitern des Protokolls. Doch nach zähen Verhandlungen konnte das Kyoto-Protokoll am 16. Februar 2005 durch den Beitritt von Russland im Vorjahr (18. November 2004) endlich in Kraft treten.

Das Kyoto-Protokoll – alles nur „heiße Luft“?

Die Staaten hatten sich geeinigt, weniger Treibhausgase als noch im Jahr 1990 auszustoßen. Insgesamt sollten bis zum Jahr 2012 5% weniger Treibhausgase in die Luft gepustet werden. Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Länder unterschiedliche Vorgaben bekommen, die vom wirtschaftlichen Entwicklungsstand eines jeden Landes abhingen. Daraus hat sich beispielweise ergeben, dass die EU den Kohlendioxid-Ausstoß um 8% senken müsse. Russland und die Ukraine sollten nicht mehr Treibhausgase als 1990 ausstoßen.

Die Volksrepublik China, Indien und die Entwicklungsländer hatten überhaupt keine Einschränkungen, sie durften so weitermachen wie bisher. Einige Staaten, wie die USA, Australien und Kroatien hatten zwar den Vertrag unterzeichnet, wollten jedoch das Protokoll in ihren Ländern nicht umsetzen. Ein anderes Problem der Umsetzung des Protokolls war, dass viele der beigetretenen Länder ihren Kohlenstoffdioxid-Ausstoß seit 1990 erhöht haben. Damit ist das ursprüngliche Ziel der Industrieländer, den Kohlendioxidgehalt drastisch zu verringern, in weite Ferne gerückt.

Hier die Version für Erwachsene: FAQs zum Kyoto-Protokoll von Tagesschau.de + Differenzierte Infos zu Kyoto-Protokoll von der Landeszentrale für Politische Bildung des Landes Baden-Württemberg + Ganz ausführlich: Die Info-Seite des Bundesumweltamts zum Kyoto-Protokoll. Hier geht es zum Originaltext des Kyoto-Protokolls.

Das Pariser Klimaabkommen

Pariser Klimaabkommen – ganz einfach erklärt

Zuerst einmal ganz einfach – auf www.Kindersache.de – Informationen zum Pariser Klimaabkommen:

Die UN-Klimakonferenz ist ein Treffen von Politikern und Klimaexperten aus der ganzen Welt. Zuletzt fand sie zwischen dem 30. November und dem 12. Dezember 2015 in Le Bourget, einer kleinen Stadt in der Nähe von Paris, statt. Daher bezeichnet man die getroffene Vereinbarung als „Pariser Abkommen“.  

Es ist die erste Klimaschutzvereinbarung, die so gut wie alle Länder der Welt in die Pflicht nimmt. Denn alle 195 Mitgliedstaaten der UN haben der Vereinbarung zugestimmt. Offiziell wird das Pariser Abkommen ab dem Jahr 2020 in Kraft treten. Im Folgenden erfährst du, welche Ziele damit verfolgt werden und wie die Länder diese umsetzen wollen.

Was sind die Ziele des Abkommens?

  • Begrenzung des Temperaturanstiegs: Die Staaten haben sich das Ziel gesetzt, die Erderwärmung auf unter 2 Grad begrenzt zu halten. Sie soll sogar möglichst unter 1,5 Grad bleiben.
  • Weniger Treibhausgase: Ziel ist es, bis zur zweiten Hälfte dieses Jahrhunderts weltweit ein Gleichgewicht zwischen dem Ausstoß und der Aufnahme von CO² zu erreichen. Es sollen also durch uns Menschen nicht mehr Treibhausgase wie CO² ausgestoßen werden, als gleichzeitig zum Beispiel von Wäldern wieder aufgenommen werden können.
  • Unterstützung ärmerer Länder: Die ärmsten Länder der Erde sollen beim Klimaschutz, bei der Anpassung an den Klimawandel und bei der Beseitigung von Folgeschäden von den reicheren Ländern unterstützt werden.

Wie sollen die Ziele erreicht werden?

  • Verpflichtende Berichte: Um zu verfolgen, wie viel CO² jedes Land ausstößt und was es zur Erreichung der gemeinsamen Klimaziele tut, müssen alle Staaten regelmäßig Berichte vorlegen.
  • Finanzielle Hilfen: Die Industrieländer haben sich bereit erklärt, von 2020 bis 2025 jedes Jahr 100 Milliarden Dollar für ärmere Staaten bereitzustellen. Diesen soll mit dem Geld geholfen werden, durch den Klimawandel verursachte Schäden zu beseitigen und klimaschonendere Techniken einzusetzen.
  • Höher gesteckte Klimaziele: Ab 2020 soll jedes Land alle 5 Jahre seine Pläne zum Klimaschutz vorlegen. Die neuen Ziele müssen immer besser sein als Ziele zuvor. Das bedeutet, dass die Ziele alle 5 Jahre verschärft werden, um so gemeinsam die hochgesteckten Klimaziele zu erreichen.

Die Kritik am Pariser Abkommen

Natürlich ist es ein Erfolg, dass sich die Länder auf gemeinsame Ziele einigen konnten. Doch Umweltschützer meinen, dass man ein solches Abkommen schon viel früher hätte schließen sollen. Außerdem bemängeln sie, dass die Klimaziele weiterhin von den einzelnen Ländern selbst festgelegt werden und ihnen keine Strafen drohen, falls sie diese doch nicht einhalten. Die bisher vorgelegten Klimaschutzpläne der Länder genügen übrigens noch nicht, um die gemeinsam gesetzten Ziele zu erreichen.  Da muss also noch einiges nachgebessert werden!

Mehr Hintergrund zum Pariser Klimaabkommen findest Du auf www.onefish.org:

Pariser Klimaabkommen: Infos direkt von der Europäischen Union

Zitat aus der Info-Seite der Europäischen Kommission zum Pariser Klimaabkommen:

Auf der Pariser Klimaschutzkonferenz (COP21) im Dezember 2015 haben sich 195 Länder erstmals auf ein allgemeines, rechtsverbindliches weltweites Klimaschutzübereinkommen geeinigt.
Das Übereinkommen umfasst einen globalen Aktionsplan, der die Erderwärmung auf deutlich unter 2 °C begrenzen soll, um einem gefährlichen Klimawandel entgegenzuwirken.
Eckpunkte: Das Pariser Übereinkommen schlägt die Brücke zwischen den derzeitigen politischen Strategien und der vor dem Ende des Jahrhunderts zu erzielenden Klimaneutralität.
Abschwächung des Klimawandels: Emissionsminderung
Die Staaten einigten sich auf ein langfristiges Ziel, den Anstieg der weltweiten Durchschnittstemperatur auf deutlich unter 2 °C gegenüber vorindustriellen Werten zu begrenzen; das Ziel, den Anstieg auf 1,5 °C zu begrenzen, da dies die Risiken und Folgen des Klimawandels deutlich vermindern würde;
Anstrengungen dahingehend, dass die weltweiten Emissionen möglichst bald ihren Gipfel überschreiten, wobei den Entwicklungsländern hierfür mehr Zeit eingeräumt wird; rasche nachfolgende Emissionssenkungen auf Grundlage der besten verfügbaren wissenschaftlichen Erkenntnisse.
Vor und während der Pariser Konferenz haben die Länder umfassende nationale Klimaschutzpläne(INDC) vorgelegt. Diese reichen zwar noch nicht aus, um den weltweiten Temperaturanstieg auf unter 2 °C zu begrenzen, doch das Übereinkommen zeichnet den Weg zur Erreichung dieses Ziels vor.

Quelle: EU-Kommission

Hier findest Du den Originaltext des Abkommens.

Die Forderungen von Fridays for Future

Wörtliche Wiedergabe der Forderungen von FfF (Auszug aus der Webseite von FfF in der Annahme, dass dies im Interesse der Bewegung ist):

„Die Klimakrise stellt für die Stabilität der Ökosysteme unseres Planeten und für Millionen von Menschen eine existenzielle Bedrohung dar. Eine ungebremste Erderwärmung ist eine enorme Gefahr für Frieden und Wohlstand weltweit.“

„Seit Beginn der Industrialisierung hat sich die Erde laut IPCC bereits um circa ein Grad Celsius erwärmt. Es bleibt daher wenig Zeit, den Klimawandel aufzuhalten und so zu verhindern, dass die Kipppunkte im Klimasystem überschritten werden. Tun wir das nicht, werden die verursachten Schäden weit höhere Kosten mit sich bringen als alle Investitionen in konkrete Maßnahmen zur Vermeidung der Klimakatastrophe.“

EINHALTUNG DER ZIELE DES PARISER ABKOMMENS UND DES 1,5°C‑ZIELS

„Fridays For Future fordert die Einhaltung der Ziele des Pariser Abkommens und des 1,5°C‑Ziels. Explizit fordern wir für Deutschland:

  • Nettonull 2035 erreichen
  • Kohleausstieg bis 2030
  • 100% erneuerbare Energieversorgung bis 2035

Entscheidend für die Einhaltung des 1,5°C‑Ziels ist, die Treibhausgasemissionen so schnell wie möglich stark zu reduzieren. Deshalb fordern wir bis Ende 2019:

  • Das Ende der Subventionen für fossile Energieträger
  • 1/4 der Kohlekraft abschalten
  • Eine Steuer auf alle Treibhausgasemissionen. Der Preis für den Ausstoß von Treibhausgasen muss schnell so hoch werden wie die Kosten, die dadurch uns und zukünftigen Generationen entstehen. Laut UBA sind das 180€ pro Tonne CO2″

Erläuterung

„Das Pariser Abkommen ist die verbindliche Grundlage für effektive Klimaschutzmaßnahmen, die auf internationaler Zusammenarbeit basiert. Der aktuelle klimapolitische Kurs in Deutschland ist mit diesem Abkommen unvereinbar und muss durch ein auf dem 1,5 °C‑Ziel beruhendes Klimaschutzgesetz sowie eine zukunftsorientierte und nachhaltige Zusammenarbeit auf europäischer und globaler Ebene ersetzt werden. In dieser Politik muss sich der Gedanke der Klimagerechtigkeit widerspiegeln. Entscheidungen, die zu Lasten ärmerer Regionen und künftiger Generationen getroffen werden, sind inakzeptabel.“

„Fridays For Future Deutschland fordert die Regierungen auf Kommunal- Landes- und Bundesebene auf, die Klimakrise als solche zu benennen und sofortige Handlungsinitiative auf allen Ebenen zu ergreifen. Noch haben wir die Chance und damit die Verantwortung, eine Klimakatastrophe abzuwenden. Für den notwendigen Wandel müssen sektorübergreifend grundlegende Veränderungen stattfinden. Vor allem in den Sektoren Energieerzeugung, Wohnen und Bauen, Industrie, Transport und Verkehr sowie Landwirtschaft sind enorme Anstrengungen nötig. Das wirtschaftliche Handeln darf nicht weiterhin planetare Grenzen überschreiten.“

„Die Verwirklichung dieser Forderungen muss sozial verträglich gestaltet werden und darf keinesfalls einseitig zu Lasten von Menschen mit geringem Einkommen gehen. Diesbezüglich müssen die Regierungen entsprechende Konzepte vorlegen. Der Staat muss seiner Verantwortung gegen über der Umwelt und nachfolgenden Generationen im Sinne von Artikel 20a des Grundgesetzes und der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte gerecht werden.“

Radikalität ist der neue Realismus: Die Forderungen von Extinction Rebellion

Im Folgenden werden einige zentrale Forderungen von XR unverändert wiedergegeben:

Die Regierung muss die existenzielle Bedrohung der ökologischen Krise offenlegen und den Klimanotstand ausrufen. Alle politischen Entscheidungen, die der Bewältigung der Klimakrise entgegenstehen, werden revidiert. Die Regierung, die Medien und alle anderen gesellschaftlichen Institutionen müssen kommunizieren, wie dringend notwendig ein Umsteuern ist und was jede:r Einzelne, jede Gemeinde und jedes Unternehmen dazu beitragen kann.

Die Regierung muss jetzt handeln, um die vom Menschen verursachten Treibhausgas-Emissionen bis 2025 auf Netto-Null zu senken. Das Artensterben muss gestoppt werden und der ökologische Raubbau mit allen Mitteln eingedämmt und – wenn möglich – wieder rückgängig gemacht werden. Zentrales Ziel der Gesellschaft ist in Zukunft, das Klima und die Ökosysteme der Erde so zu stabilisieren. dass sie allen Menschen und allen Arten ein sicheres Zuhause bietet.

Die Regierung muss eine Bürger:innenversammlung für die notwendigen Maßnahmen gegen die ökologische Katastrophe und für Klimagerechtigkeit einberufen. Darin beraten und entscheiden zufällig ausgewählte Bürger:innen darüber, wie die oben genannten Ziele erreicht werden können. Sie werden dabei von Expert:innen unterstützt. Durch die zufällige Auswahl der Bürger:innen werden alle gesellschaftlichen Gruppen eingebunden. Die Bedürfnisse der Menschen, die von der ökologischen Krise am stärksten betroffenen sind, haben Priorität und die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist einzuhalten. Die Regierung verpflichtet sich, die Beschlüsse der Bürger:innenversammlung umzusetzen.

An dieser Stelle müssen wir (jetzt-handeln.com, GM) einen Einwand erheben: eine Zufallsauswahl von Bürger*innen kann eine sinnvolle Ergänzung für die Findung geeigneter Lösungswege sein, weil sie nicht von vorneherein jene Gruppen von Menschen ausschließt, die nicht in Parteien vertreten sind. Aber eine solche Versammlung ersetzt natürlich NICHT das demokratisch gewählte Parlament und sie ersetzt ebenfalls NICHT die notwendige Fachexpertise in Gremien von Wissenschaftler*innen. Natürlich wissen das auch die Akteure*innen von XR. Eine Idee sieht so aus, dass Bürgerversammlungen verschiedene von Experten*innen vorbereitete Lösungsansätze diskutieren und Empfehlungen aussprechen, die dann wieder den gewählten Parlamentarier*innen vorgelegt werden.

What is a Citizens Assembly?

A citizens’ assembly brings people together to learn, deliberate and make recommendations on an issue of public concern. Similar to jury service, members are randomly selected from the population by a process called sortition. Quotas are used to ensure that the assembly is representative in terms of key characteristics such as gender, age, ethnicity, education level and geography. Assembly members learn about critical thinking before they hear balanced information from experts and stakeholders. The members spend time deliberating in small, facilitated groups and then they draft and vote on recommendations. Citizens‘ assemblies are conducted by non-partisan organisations under independent oversight. They are transparent, inclusive and effective.

The UK Parliament already uses deliberative democracy processes, such as citizens’ assemblies, for example the Citizens’ Assembly on Social Care worked with House of Commons Select Committees and there are three deliberative democracy projects currently running as part of the Innovation in Democracy project. Citizens‘ assemblies around the world – for example in IrelandCanadaAustraliaBelgium and Poland – have demonstrated that the general public can understand complex information, deliberate on options, and make fair and impartial choices.

Citizens’ assemblies are often used to address issues that are deemed too controversial and difficult for politicians to deal with successfully by themselves. In recent years, Ireland’s Citizens’ Assembly has broken the deadlock on two controversial issues: legalising same-sex marriage and the repeal of the ban on abortion. The recommendations of the citizens’ assembly informed public debate and emboldened politicians to advocate for change regarding these issues. The recommendations of their citizens’ assembly on Making Ireland a Leader in Tackling Climate Change is currently being incorporated into the Government’s action plan.

Why is Extinction Rebellion demanding a citizens’ assembly?

This is an emergency. The challenges are big, wide-ranging and complex. And solutions are needed urgently.

Extinction Rebellion believes that part of the problem is the way our parliamentary democracy operates:

  • In the UK’s form of parliamentary democracy, power is in the hands of a few representatives (MPs) who are elected by the public. Over the last 40 years, this form of government has proved itself incapable of making the long-term policy decisions needed to deal effectively with the climate and ecological emergency. The five-year electoral cycle in the representative system of democracy discourages governments attending to long-term issues like climate change.
  • Democratic representatives are lobbied by powerful corporations, seek sympathetic media coverage, and calculate their policies based on potential media and public reactions, as measured by opinion polls. This means politicians often feel unable to propose the bold changes necessary to address the emergency.
  • Opinion polls often gather knee-jerk reactions to loaded questions, and they do not inform the respondent or enable them to explore the implications of different options with others. For an issue as complex as the climate emergency, opinion polling is of limited value.

Here is how a citizens’ assembly on climate and ecological justice can break the deadlock:

  • A citizens‘ assembly on climate and ecological justice will break this deadlock by giving politicians access to public judgements that have been reached in a fair and informed way. This will help politicians to commit to a transformative programme of action justified by the mandate they receive from the citizens’ assembly, reducing the potential public backlash at the ballot-box.
  • Citizens’ assemblies are fair and transparent. Assembly members have an equal chance of being heard and information regarding experts, stakeholders and the materials given to assembly members is shared publicly. This produces informed and democratically legitimate judgements.
  • Citizens’ assemblies can be used when difficult trade-offs are necessary. For example, experts might propose policies on how to meet a 2025 target for net-zero greenhouse gas emissions and the assembly would then decide which one they prefer. For example, they might consider how to mitigate the effects of any changes in economic policies for those in society on low incomes.

You can find out much more on our citizens‘ assembly page.

External resources on citizens assemblies

Quelle: https://rebellion.earth/the-truth/demands/

Wir sind uns darüber im Klaren, dass diese Forderungen notwendige, erhebliche Veränderungen unserer Lebensstile und -standards sowie des vorherrschenden Systems bedeuten.

WIR STEHEN VOR DEM ÖKOLOGISCHEN KOLLAPS.

Die Fakten liegen nicht erst seit dem Report des Weltklimarats (IPCC) vom Oktober 2018 auf dem Tisch; schon 2009 weist eine Studie von WWF und Allianz-Versicherung auf die unberechenbaren Risiken bei Erreichen von „Klima-Kippunkten“ hin. Selbst im European Strategy and Policy Analysis System (ESPAS) Bericht von 2019 heißt es „Ein Anstieg um 1,5 Grad ist das Maximum, das der Planet ertragen kann. Sollten die Temperaturen nach 2030 höher ansteigen, werden wir […] im schlimmsten Fall das Ende der Menschheit erleben.“

Die Aus­wirkungen unseres Handelns, seien es CO2-Ausstoss, Fracking, Rodungen, Massentierhaltung, Überfischung und Vermüllung der Meere bedrohen das Leben auf unserem Planten – das Leben aller Arten. Millionen von Menschen leiden bereits jetzt an den Auswirkungen von Dürren, Über­schwem­mungen und Ver­teilungskriegen.

Die Entscheidungen und Handlungen unserer Regierungen stehen in keinem Zu­sammenhang zu der ele­men­taren Bedrohung und der fortschreitenden Zerstörung unseres Lebensraums und unserer Verpflichtung gegenüber nachfolgenden Ge­ne­rationen. Im Gegenteil: Regierungen missachten diese Tatsachen und sie miss­ach­ten das Recht der Öffentlichkeit umfassend und aufrichtig über Risiken und Ausmaße informiert zu werden. Diese Missachtung muss an­gesichts der realen Bedrohung un­seres Aussterbens als kriminell bezeichnet werden.

Daher rufen wir zur gewaltfreien Rebellion auf, um gemeinsam die Klimakatastrophe abzuwenden und unser Überleben zu sichern.

VISION

Eine Welt, in der wir lebendige, blühende Verbindungen innerhalb unserer Gesellschaft und unserer Umwelt schaffen, die uns Hoffnung bringen und uns ermöglichen, die Richtung für unser Leben und unsere Zukunft zu bestimmen. Eine verbindende inklusive Welt, in der wir Wert auf faire Prozesse gemeinschaftlicher Entscheidungsfindung legen, Kreativität in den Vordergrund stellen und unsere Vielfalt an Gaben anerkennen, begrüßen und fördern.

Persönlichkeiten im Kampf gegen die Erderhitzung

Wir können noch so viel über Ziele schreiben – wir müssen sie SPÜREN. Manche Menschen haben es geschafft, uns spüren zu lassen, wie wichtig dieses große Ziel ist, die Ökosysteme zu restabilisieren.

Greta Thunberg

Greta Thunberg wurde zur Ikone des Kampfes gegen den Klimawandel. Keine coole Rapperin, sondern ein gar nicht so cooler Teenager mit der Besonderheit des Asperger Syndroms, das sich so unerwartet als Hilfe erweist, um die Botschaft in der erforderlichen Klarheit rüberzubringen. Natürlich wird Greta jetzt vielfach vereinnahmt (zumindest hat man das versucht) und natürlich ist sie auch die Zielscheibe von Gegnern, aber sie beeindruckt. Auch mich.

Hier findest Du den Wikipedia-Artikel zu Greta Thunberg. Ist wichtig, weil mittlerweile sind zahllose Gerüchte im Umlauf, was Gretas Herkunft angeht (das macht sie ja nur, weil…).

Portrait über Greta auf CNN

Greta Thunberg skipped school to bring awareness to the climate crisis. Now she’s leading a global movement.

“We don’t want you to be hopeful, we want you to panic."Meet Greta Thunberg, the teenage climate activist who has inspired young people around the world to take action against the climate crisis.

Gepostet von CNN am Montag, 16. September 2019

Greta spricht beim Word Economic Forum

Greta Thunberg erhält den Alternativen Nobelpreis

Greta spricht von der UN Vollversammlung

Harald Lesch

Ich weiß nicht, ob man Harald Lesch in einem Atemzug mit Greta Thunberg nennen kann, so unterschiedlich sind die beiden. Aber in einem sind sie einander ähnlich: sie sagen deutlich und unmissverständlich, wie dringlich eine Kehrtwende jetzt ist.

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